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2013 kommt die Jugend-Bundesliga für den weiblichen Nachwuchs

Die Talentförderung des weiblichen Nachwuchses bekommt ein neues Fundament. Zur Saison 2013/14 wird eine Jugend-Bundesliga eingeführt. Zudem wird der DHB-Länderpokal reformiert. Diese Anträge des Ressorts Leistungssport befürwortete das Erweiterte Präsidium des Deutschen Handballbundes mit klarer Mehrheit. DHB-Sportmanager Heiner Brand, der die Anträge und das damit verbundene Gesamtkonzept gemeinsam mit Leistungssportreferent Jens Pfänder und Leistungssportkoordinator Nachwuchs weiblich Maik Nowak präsentierte, sagte: „Das Erweiterte Präsidium hat im Sinne der sportlichen Zukunftsfähigkeit richtungweisende Entschlüsse getroffen. Mit der Jugend-Bundesliga schaffen wir eine wesentliche Voraussetzung, um auch in Zukunft auf höchstem Niveau wettbewerbsfähig zu bleiben.”

Die seit längerer Zeit insgesamt unbefriedigenden Ergebnisse der weiblichen DHB-Auswahlmannschaften sowie der Vereinsmannschaften in internationalen Wettkämpfen  haben Brand, Nowak und Pfänder unter Mitarbeit der DHB-Trainer und Vertretern der Landesverbände veranlasst, das Fördersystem des weiblichen Nachwuchses zu analysieren und mit einem neuen konzeptionellen Grundgerüst auszustatten. „Alle Aktivitäten sind ausgerichtet auf die Olympischen Spiele 2016 und die Heim-Weltmeisterschaft 2017, aber auch insbesondere auf die Zeit danach”, erklärt Nowak.

Mit der Jugend-Bundesliga wird nun ein ausbildungsorientiertes und leistungsförderndes Wettkampfsystems geschaffen, das den speziellen Anforderungen des Mädchen- und Frauenhandballs Rechnung trägt. Die Einführung der Jugend-Bundesliga soll mittelfristig Teil der Reformierung des gesamten Wettkampfsystems sein. Diese Änderungen werden von einer AG ausgearbeitet und dem EP zu seiner Frühjahrssitzung vorgelegt werden. Wichtig ist dabei allen Beteiligten, dass die Talente auch weiterhin in der 3. Liga und/oder sogar in der 2. Bundesliga spielen können. Brand: „Für Verbände und Spieltechniker ist dies sicherlich in den kommenden Jahren eine Herausforderung, aber wir sind davon überzeugt, dass sich dieser Einsatz lohnt. Attraktivität und Niveau der Spiele in allen Altersklassen werden steigen, und davon profitieren nicht nur die Auswahlmannschaften des DHB, sondern auch die Vereine.”

Mit der Jugend-Bundesliga wird eine klare Grenze zwischen Breiten- und Leistungssport gezogen und für die Top-Talente eine weitere Motivation geschaffen. Geplant ist, dass die Jugend-Bundesliga in bis zu sechs Vierer-Gruppen nach regionaler Einteilung spielt, jede Mannschaft hat einmal Heimrecht zum Turnierwochenende. Dieser ersten Phase folgen Viertelfinalspiele sowie ein Final-Four-Turnier, das ins Final-Four-Turnier um den DHB-Pokal der Frauen eingebunden ist.

Im Zuge des Gesamtprojektes wird auch der DHB-Länderpokal weiblich reformiert, um internationalen Anforderungen besser gerecht zu werden. Die im internationalen Vergleich derzeit fehlende Wurfvariabilität und –qualität sowie das mangelnde technisch-taktische Handlungsrepertoire und generelles Verständnis gegen defensive Abwehrformationen sollen gezielt angegangen werden. Daher stimmte das Erweiterte Präsidium einer Änderung des Spielmodus’ zu: Künftig muss zwingend je eine Halbzeit mit einer 3:2:1- und einer 6:0-Abwehr verteidigt werden.

„All das sind Bausteine, um den weiblichen Nachwuchs international wieder erfolgsfähig zu machen und zu halten”, sagt Brand und betont. „Es bedarf großer und vor allem gemeinsamer Anstrengungen, um diese Ziele zu erreichen. Mannschaften auf Top-Niveau zu stellen, ist der Anspruch des Deutschen Handballbundes.”

 

PM DHB