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Die Serie geht weiter - Elfen siegen auch beim Deutschen Meister

Die Siegesserie geht weiter geht weiter, sie hielt auch beim deutschen Meister Thüringer HC. Seit Mitte Oktober haben die Elfen in Meisterschaft, Pokal und Europapokal insgesamt neun Siege nacheinander eingefahren, insgesamt elf der letzten zwölf Partien gewonnen. Beim Thüringer HC gab es dank einer furiosen ersten und einer kämpferisch starken zweiten Halbzeit ein hochverdientes 30:27 (20:13). Marlene Zapf (8/6) und Denisa Glankovicova (6) waren die erfolgreichsten Werferinnen im stark aufspielenden Elfenteam - es war sozusagen ein Erfolg mit links ...

Die Elfen hatten zunächst Mühe, in die Partie zu finden. Mit der aggressiven Abwehr der Gastgeberinnen kam man zunächst nicht zurecht und lag so früh mit 1:4 (8.) zurück. „Eigentlich sollte so etwas Sicherheit geben, doch das Gegenteil war der Fall“, sagte THC-Trainer Herbert Müller anschließend. Ein gehaltener Siebenmeter von Natalie Hagel gegen Nadja Nadgornaja sollte sich als wichtiger Impuls in der ersten Halbzeit erweisen. Und als die stark aufspielende Denisa Glankovicova gar zum 9:6 (15.) für die Gäste traf, musste Müller seine Schützlinge zur ersten Auszeit zusammenrufen.

Die Elfen zwangen durch eine starke Abwehrarbeit den THC immer wieder zu Fehlpässen und spielten dann mit hohem Tempo nach vorne. Auch die Angriffe brachte man diszipliniert zu Ende und konnte so den Vorsprung zunächst bei drei Toren halten. Selbst die ersten Unterzahlsituationen brachten das Team von Heike Ahlgrimm nicht aus dem Tritt, der Konter von Naiara Egozkue Extremado zum 19:13 für die Gäste (28.) zwang Herbert Müller früh zur zweiten Auszeit. Doch auch dadurch ließen sich die Elfen nicht bremsen und mit einem unglaublichen Polster von sieben Toren (20:13) wurden die Seiten gewechselt. „Es hat fast alles funktioniert“, kommentierte Heike Ahlgrimm diesen sensationellen Auftritt ihrer Schützlinge.

Den Start in die zweite Halbzeit verpassten die Elfen allerdings. Der THC drehte nun wieder stark auf und brachte sich schnell wieder in Schlagdistanz. Das 19:22 (36.) von Lydia Jakubisova zwang dann auch Heike Ahlgrimm zu einer Auszeit. Mit den Einwechslungen von Torhüterin Valentyna Salamakha und Ruta Latakaite-Willig stabilisierten sich die Elfen in der Defensive, doch im Angriff stockte es noch. „Wir wussten, dass der THC noch einmal alles riskieren würde“, sagte Heike Ahlgrimm, die froh war, "dass wir die Kurve bekommen haben.“ Herbert Müller sah bereits in dieser Phase die letztlich spielentscheidenden Szenen: „Entscheidend waren für mich die zwei freien vergebenen Konter. Dann wären wir schon früher auf ein Tor dran gewesen."

Das sollte dem THC erst beim 22:23 23 (45.) von Danick Snelder gelingen. Die Salza-Halle kochte, die Elfen blieben cool. Kämpfen war in der Schlussviertelstunde die absolute Trumpfkarte, und so gingen die Elfen nun immer wieder dahin, wo es weh tut. Vor allem Denisa Glankovicova ließ sich von der körperbetonten Abwehrarbeit der Thüringerinnen nicht beeindrucken. Die Führung gaben die Elfen nicht mehr aus der Hand, Kim Naidzinavicius und Desiree Comans verschafften Leverkusen beim 28:25 (56.) wieder Luft, Laura Steinbach hielt wenig später den THC beim 29:26 auf Distanz . In der Schlussphase setzten die Gastgeberinnen noch einmal alles auf eine Karte und ließen sowohl Laura Steinbach als auch Kim Naidzinavicius kurz decken. Doch spätestens als sich Marlene Zapf fünfzig Sekunden vor dem Ende zum 30:27 durchtankte, waren alle Zweifel ausgeräumt.

Thüringer HC – TSV Bayer 04 Leverkusen 27:30 (13:20)

Thüringen: Eckerle, März, Tomasevic
Nadgornaja 9/4, Frey 2, Gros 1, Minevskaja, Snelder 2, Bolze, Augustesen 2, Engel 4, Jakubisova 2, Wohlbold 5

Leverkusen: Hagel, Salamakha
Zapf 8/6, Egger, Egozkue Extremado 3, Latakaite-Willig, Glankovicova 6, Hilster 2, Naidzinavicius 5, Steinbach 3, Seidel, Jörgens, Comans 3, Loncar

Strafminuten: 2/6
Siebenmeter: 4/6 ; 6/7
Schiedsrichter: Schulze/Tönnies
Zuschauer: 930