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Ein "gebrauchter Tag" in Oldenburg

Ohne Kim Naidzinavicius war für die Elfen beim Pokalsieger VfL Oldenburg nichts zu holen. Konnte das Fehlen der Toptorjägerin der Liga offensiv

vor allem durch die ebenfalls seit Wochen stark spielenden Laura Steinbach (11/5) und Desiree Comans (8) kompensiert werden, so fehlte die Nationalspielerin vor allem als Strategin in der Abwehr. Am Ende musten sich die Elfen in der Neuauflage des Pokalfinales 2012 mit 29:36 (10:20) geschlagen geben.

Es war eine Partie, in der Leverkusen von Beginn an der Musik hinterherlief. Trainerin Heike Ahlgrimm musste bereits nach etwas mehr als vier Minuten das erste Mal die grüne Karte am Kampfgericht niederlegen und eine Auszeit beantragen. Vier Tore Rückstand hatte man da schon auf dem Konto, erst danach konnte Desiree Comans den ersten Treffer für die Elfen erzielen. In Schlagdistanz kamen die Gäste aber auch in der Folgezeit nicht mehr.

Nachdem Comans auf zwei Tore (5:3) verkürzt hatte, zog der VfL auf und davon. Für jeden Treffer, den die Bayer-Handballerinnen nun setzten, hatte  Oldenburg praktisch zwei als Antwort parat. 8:4, 10:5, 12:5 oder auch 16:8 waren die Stationen, die letztlich zum deutlichen Pausenrückstand (20:10) führten. „Das war eine ganz schreckliche erste Halbzeit, wir haben von Anfang an keine Einstellung gefunden und waren nicht aggressiv genug“, sagte Heike Ahlgrimm nach der Partie.

Eine Reaktion war gefordert, und zumindest offensiv fanden die Elfen nun die richtigen Lösungen. In der temporeich geführten Partie stabilisierte man sich nach dem Seitenwechsel zunächst und konnte den Rückstand in Grenzen halten. Doch näher als sieben Tore, wie nach Steinbachs Doppelpack zum 24:17 (40.) kam man auch mit einer offensiveren Abwehrformation nicht mehr. Oldenburg schaffte es, die Elfen auf Distanz zu halten, und siegte am Ende verdient mit sieben Toren Vorsprung. „Das war ein gebrauchter Tag“, sagte Ahlgrimm, die nun mit Blick auf das Pokalspiel am kommenden Sonntag gegen den Frankfurter HC fordert: „Das Spiel müssen wir schnell abhaken. Wir müssen uns auf die Stärken konzentrieren, die wir haben.“

VfL Oldenburg – TSV Bayer 04 Leverkusen 36:29 (20:10)

Oldenburg: Renner,  Wester
Bitter 2, Birke 2, Hetmanek, Schirmer 2, Wenzl 7, van der Heijden 9/1, Kethorn 3, Neuendorf 9/2, Smit 1/1, Winter 1

Leverkusen: Hagel, Salamakha
Zapf 3/2, Egger 1, Egozkue Extremado, Latakaite-Willig 2, Glankovicova, Hilster 2, Steinbach11/5, Jörgens, S. Münch 1, Comans 8, M. Münch, Loncar

Strafminuten: 4/2
Siebenmeter: 4/6 ; 7/8
Schiedsrichter: Hartmann/Schneider
Zuschauer: 1.230