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Pokal-Aus schnell abhaken, Elfen am Mittwoch gegen Vulkan-Ladies

Die Enttäuschung über das Pokal-Aus war auch am Tag nach der 29:30-Niederlage gegen den Frankfurter HC bei den Elfen noch längst nicht verflogen. „Wir müssen das schnell abhaken“, sagte Trainerin Heike Ahlgrimm.

In der Tat, denn bereits am Mittwoch (30.01., 19.30 Uhr) ist ihr Team erneut gefordert, wenn die Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern in die Smidt-Arena kommen.

„Das ist ein starker Aufsteiger“, sagt Ahlgrimm, die  davor warnt, den Gegner zu unterschätzen: „Wir haben uns im Hinspiel damals schwer getan, aber wir spielen zu Hause und sind Favorit. So müssen wir auch auftreten.“ Seit dem 31:25-Arbeitssieg Ende September in Koblenz ist zudem viel passiert. Die Elfen hatten damals die ersten beiden Zähler in dieser Saison eingefahren, 14 weitere folgten.

Die damals mit 13 Toren überragende Svenja Huber führt mit derzeit 73/29 Saisontoren auch weiterhin die vereinsinterne Torschützenliste der Vulkan-Ladies an. Der Aufsteiger spielte bereits von 2003 bis 2005 als TuS Weibern in der ersten Liga und ist daher in der Beletage keineswegs unbekannt. Der Kader der Vulkan-Ladies ist es erst recht nicht: Trainerin ist die ehemalige ungarische Nationalspielerin Ildiko Barna, von 1988 bis 1991 in Leverkusen unter Vertrag. Auf dem Feld haben Vivi Kazaki, Maja Klingenberg, Prudence Kinlend und Kim Pappert eine Leverkusener Vergangenheit.

Den Kader hat das Team aus der Eifel seit dem letzten Duell noch einmal kräftig verstärkt. Michelle Sorger (Bassenheim), Ania Jaszczuk (Greven) und Laura Vasilescu (Bad Wildungen) stießen seitdem dazu. Die beiden Letztgenannten sollen unter anderem helfen, die schwere Kreuzbandverletzung von Jewgenia Knoroz zu kompensieren, die sich die Ukrainerin damals im Duell mit den Elfen ohne Fremdeinwirkung zugezogen hatte.

Bei der Mission Klassenerhalt sind die Spielerinnen von Ildiko Barna derzeit voll im Zeitplan. Acht Punkte haben die Vulkan-Ladies bereits auf dem Konto, in den kommenden vier Partien wollen sie möglichst viel draufpacken. Die Elfen müssen sich derweil nach dem Aus im Pokal neue Ziele setzen. „Der fünfte Platz ist für die direkte Qualifikation für den Europapokal sehr wichtig“, sagte Heike Ahlgrimm, die von ihrem Team "eine Reaktion" fordert.