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Elfen tanken mit Sieg Selbstbewusstsein

Trainerin Heike Ahlgrimm hatte nach dem Pokal-Aus gegen den Frankfurter HC eine Reaktion von ihrer Mannschaft gefordert, und diese kam dann gegen die Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern auch prompt:

Am Ende hieß es 29:22 (17:8) für die Elfen. In einer Partie, in der die Einsatzzeiten auf alle Spielerinnen gleichmäßig verteilt wurden, trafen Laura Steinbach und Joyce Hilster je fünfmal. Beste Werferin der Gäste war die ehemalige Leverkusener Jugendspielerin Maja Klingenberg (5/1).

Gerade mal drei Minuten waren gespielt, da schnappte sich VL-Trainerin Ildiko Barna erstmals die Grüne Karte, eine Minute später legte die ehemalige Leverkusener Rückraumspielerin diese bereits am Kampfgericht ab. Mit ihrer offensiven Abwehrformation bereiteten die Gäste den Elfen keine Probleme, und vorne fehlte dem Aufsteiger die Durchschlagskraft. Ein frühes 3:0 für die Bayer-Handballerinnen zwang Ildiko Barna zum Handeln.

Doch gegen das frühe Heraustreten der Elfen auf Simone Salz fanden die Gäste auch weiterhin kein Mittel. Koblenz versuchte die beiden Halbspielerinnen Salz und Jaszczuk rochieren zu lassen und beorderte die einst in Leverkusen zur Bundesliga-Handballerin gerefte Vivi Kazaki auf das Parkett. Erst nach zehn Minuten kamen die Gäste durch einen Siebenmeter von Maja Klingenberg zum ersten Treffer, sieben hatten sie bis dahin schon kassiert.

Mandy Münch - Foto: Ralf Kardes


Die Elfen spielten sich weiter den Ärger über das Pokal-Aus gegen den Frankfurter HC von der Seele. Natalie Hagel entschärfte auch die sogenannten hundertprozentigen, Laura Steinbach, Desiree Comans und Ruta Latakaite-Willig tankten sich mit voller Energie in der Nahdistanz durch, aus der Abwehr wurde mit hohem Druck nach vorne gespielt, bald hieß es 14:2 (20.). Doch mit der Zeit kam ein kleiner Bruch ins Spiel, die Gäste nutzten dies und verkürzten bis zum Seitenwechsel auf neun Tore (17:8).

Auch die Leverkusener Youngster Jennifer Jörgens, Pia Adams und Anna Seidel konnten früh in der Partie ihre Einsatzminuten sammeln. Vor allem Letztere hatte mit ihren Kämpferqualitäten großen Anteil daran, dass die Elfen auch im zweiten Spielabschnitt wieder begannen, Fahrt aufzunehmen und das Spiel nicht schleifen zu lassen. Seidel glänzte in der Vorbereitung zum 18:10 von Jörgens, der Balleroberung vor dem 19:10 von Ruta Latakaite-Willig und traf dann selbst im Nachwurf zum 20:11 und 21:13 (40.).

Der Sieg geriet zu keiner Zeit mehr in Gefahr, auch wenn sich in der verbleibenden Zeit die Nachlässigkeiten ein wenig häuften und auch die ungewohnten Aufstellungen das eine oder andere an Vorsprung kosteten. Dafür konnten mit Blick auf den Europapokal-Doppelpack am Wochenende gegen Hypo NÖ einige Kräfte gespart werden.

Pia Adams - Foto Michael Fleschenberg



TSV Bayer 04 Leverkusen - Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern 29:22 (17:8)

Leverkusen: Hagel, Salamakha
Zapf 3, Egozkue Extremado, Latakaite-Willig 2, Glankovicova, Adams 3, Hilster 5, Naidzinavicius, Steinbach 5, Seidel 3, Jörgens 1, S. Münch 1, Comans 4, M. Münch 2

Koblenz/Weibern: Mikszto, Herbst
Kils 1, Atanasoska 2/2, Klingenberg 5/1, Zimmermann, Salz, Lennartz 2, Kinlend 3, Willimann, Frank 2, Sorger, Huber 3, Kazaki 2, Jaszczuk, Vasilescu 2

Strafminuten: 0/0
Siebenmeter: 0/1 ; 3/5
Schiedsrichter: Jarke/Senk
Zuschauer: 600