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Doppelter Einsatz in Österreich

Um den klaren 29:22-Heimerfolg über die Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern und den Sprung auf den fünften Tabellenplatz zu genießen, bleibt den Elfen in dieser terminreichen Phase der Saison keine Zeit.

Bereits am Wochenende sind die Bayer-Handballerinnen bei Hypo NÖ im doppelten Einsatz. Das Hinspiel im Europapokal der Pokalsieger beginnt am Samstag (02.02.) um 17 Uhr in der Südstadt, das Rückspiel wird keine 24 Stunden später (So., 15 Uhr) an gleicher Stelle die Entscheidung über den Viertelfinaleinzug bringen. „Hypo ist Favorit, die wollten in der Champions League eigentlich die Gruppenphase überstehen“, sagt Elfen-Trainerin Heike Ahlgrimm und stellt klar: „Wir sind der absolute Underdog.“

Doch obwohl sie als klare Außenseiter nach Wien reisen, sind die Elfen derzeit guter Dinge. Gegen den Aufsteiger aus der Vulkaneifel spielte man in überzeugender Manier und konnte über weite Strecken die Leistungsträgerinnen für das Duell gegen „die halbe brasilianische Nationalmannschaft“ zumindest ein wenig schonen. „Wir haben zwischenzeitlich ja nur eine gestandene Bundesligaspielerin auf dem Feld gehabt und trotzdem die Führung teilweise wieder auf zehn Tore ausgebaut. Ich bin zufrieden, wie wir das über die Bühne gebracht haben“, sagt Heike Ahlgrimm, die „gute Ansätze gesehen“ hat: „Wenn wir auch in Wien unsere Leistung abrufen, sind wir nicht chancenlos."

Gegen das Team um die aktuelle Welthandballerin des Jahres, Alexandra Do Nascimento, soll die junge Mannschaft diese Partien auf jeden Fall genießen. Auch Pia Adams und Anna Seidel, beide gestern je dreimal erfolgreich, werden mit nach Österreich reisen. Ebenfalls dabei, aber weiterhin angeschlagen sind Kim Naidzinavicius, Naiara Egozkue Extremado, Joyce Hilster und Kristina Loncar. Verzichten muss Heike Ahlgrimm außerdem auf die gegen Koblenz überzeugenden Münch-Zwillinge Sandra und Mandy, die am Wochenende für ihren TV Beyeröhde im Punktspiel-Einsatz sind. "Dennoch sind wir immer für eine Überraschung gut“, sagt Ahlgrimm, die insgeheim hofft, dass ihre Mannschaft in den zwei Stunden von Wien möglichst häufig „so spielt, wie in den ersten 20 Minuten gegen Koblenz".