HBF

 

WM 2017

Aktion Goldtore

Banner

 

Förderer der Aktion Goldtore 

 Die Werkselfen als App

Newsletter

Wildcats

 

SEAT

 

Elf Minuten für zwei Punkte

Innerhalb von elf Minuten haben die Bayer-Handballerinnen beim Auswärtsspiel in Bad Wildungen für klare Verhältnisse gesorgt. Bis zum 16:16 (37.) leistete das Schlusslicht noch Gegenwehr,

dann zogen die Elfen auf sieben Tore Vorsprung davon und setzten sich am Ende klar mit 32:25 (14:13) durch. Kim Naidzinavicius (7/6) und Marlene Zapf (6) waren nicht zu stoppen, bei den Gastgeberinnen konnte vor allem die zentrale Achse mit Sarah van Gulik (7) und Tessa Cocx (11/3) vorwiegend die Akzente setzen.

Es war eine äußerst nervöse Anfangsphase in der Bad Wildunger Ense-Halle. Valentina Salamakha hatte früh mit einem parierten Siebenmeter gegen Sabine Heusdens ein erstes Signal gesetzt, doch den ersten Treffer erzielten nach fast vier Minuten die Vipers. Die Elfen kamen nicht so richtig in Tritt, die Führung zwischen beiden Mannschaften wechselte immer wieder hin und her, doch absetzen konnte sich zunächst keiner.

Bad Wildungen kam immer wieder über Kreisläuferin Tessa Cocx oder Spielmacherin Sarah van Gulik. Insgesamt elf ihrer 18 Treffer konnten die beiden Niederländerinnen vor dem Seitenwechsel zum 13:14-Pausenstand erzielen. Ansonsten hatte die Elfen-Abwehr den Gegner gut im Griff, lediglich ein Treffer von Rechts- und einen von Linksaußen ließ man in den ersten dreißig Minuten zu. Die Elfen agierten im Spielaufbau variabler und konnten auch aus der Distanz mehr Druck auf den Gegner ausüben. "Wir hatten keine gute erste Halbzeit und waren in der Abwehr zu zahm. Bad Wildungen hat natürlich gekämpft", erklärte Elfen-Trainerin Heike Ahlgrimm angesichts der knappen Pausenführung.

Im zweiten Spielabschnitt sollte es nur wenige Minuten dauern, bis die Elfen endgültig Fahrt aufnahmen. Das 14:16 durch Marlene Zapf und Denisa Glankovicova konnte Bad Wildungen noch einmal ausgleichen, doch dann kam der Elfen-Express endgültig ins Rollen. Mit vier Toren in Serie zwang man Vipers-Trainer Karsten Moos beim 16:20 (43.) zur zweiten und mit fünf weiteren Treffern zum 19:26 (48.) zur dritten Auszeit in der Partie. "Da haben wir dann aus einer guten Abwehr mit Tempo nach vorne spielen können", sagte Heike Ahlgrimm.

Die Kräfteverhältnisse waren nun zurechtgerückt. Die Elfen hatten in den folgenden Minuten keine Mühe mehr, die beiden Punkte unter Dach und Fach zu bringen und sich am Ende souverän durchzusetzen. "Bei Bad Wildungen schwanden natürlich auch die Kräfte", sagte Heike Ahlgrimm, "aber wir haben gesehen, dass wir körperlich gut drauf sind und immer noch zulegen konnten."

Im Kampf um die Ausgangssituation hat sich allerdings nichts geändert, da auch die Tabellennachbarn gewannen. Der Frankfurter HC hatte zwar lange Zeit große Mühe, konnte sich am Ende aber doch klar mit 35:27 gegen die HSG Blomberg-Lippe durchsetzen, die am 27.03. in die Smidt-Arena (Anwurf 19.30 Uhr) kommt. Auch Frisch Auf Göppingen leistete sich gegen die DJK/MJC Trier, nächster Auswärts-Gegner der Elfen am 13.03., keinen Ausrutscher und siegte mit 23:16.

Bad Wildungen Vipers - TSV Bayer 04 Leverkusen 25:32 (13:14)

Bad Wildungen: Brütsch, Gronemann
Heusdens 2, Busch, Raum, Cocx 11/3, Loll, Findeisen, Robben 2, Cipaian, Grausenburger 2, van Gulik 7, Otto, Mertens 1, Schriever

Leverkusen: Hagel, Salamakha
Zapf 6, Egger, Egozkue Extremado 4, Latakaite-Willig 4, Glankovicova 5, Hilster, Naidzinavicius 7/6, Steinbach 4, Seidel, Comans 2

Strafminuten: 4/4
Siebenmeter: 3/4 ; 6/6
Schiedsrichter: Maier/Kilp