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Die Play-offs beginnen mit einem Schlager – immer wieder Oldenburg

Die Hauptrunde ist beendet, ab Sonntag (07.04./16.00 Uhr) geht es für die Elfen in den Play-offs weiter. Gegner in der heimischen Smidt-Arena ist – fast möchte man sagen: wie sollte es anders sein

- der amtierende Pokalsieger VfL Oldenburg. In diesem Jahr haben die Elfen mit dem VfL eine ganz besondere Rechnung offen, denn einschließlich des Pokalfinales 2012 hat Leverkusen die letzten drei Spiele gegen Oldenburg allesamt verloren.

Bereits zum vierten Mal in Folge stehen sich die beiden Mannschaften gegenüber, und es waren jedes Mal attraktive und spannende Duelle. Zweimal – im Halbfinale 2010 und im Viertelfinale 2012 – hatten die Elfen das bessere Ende für sich. 2011 setzte sich Oldenburg in buchstäblich letzter Sekunde im Viertelfinale durch, als Angie Geschke noch mit letztem Einsatz den Wurf ins leerstehende Oldenburger Tor verhindern konnte.

Nicht nur aufgrund dieser Vergleiche beziffert Elfen-Trainerin Heike Ahlgrimm die Chancen auf „50:50“, am Ende, so glaubt sie, wird die berühmte Tagesform entscheiden. „Jetzt kommen die spannenden Spiele, wir sind hoch motiviert“, sagt Ahlgrimm: „Wir werden alles tun, um uns gegen Oldenburg durchzusetzen und die nächste Runde zu erreichen.“

Verzichten müssen die Elfen dabei auf Denisa Glankovicova (Wadenverletzung) und Valentyna Salamakha (4 Wochen Gips an der gebrochenen Hand). Ob Naiara Egozkue Extremado und Mandy Münch nach ihrem Zusammenprall im Training wieder dabei sein können, wird sich erst kurzfristig entscheiden. „Wir sind stark genug und werden ein ebenbürtiger Gegner sein“, sagt Heike Ahlgrimm: „Mit Verletzungen hatten wir schon die ganze Saison über Probleme, dennoch schauen wir einfach positiv nach vorne.“

Der VfL verfügt über eine eingespielte Mannschaft, die sich vor allem mit den beiden Siegen über die Elfen in dieser Saison den vierten Platz und damit die leichte Favoritenrolle und das Rückspielheimrecht erarbeitet hat. Besonders viel Torgefahr strahlen vor allem die Rückraumspielerinnen aus. Laura van der Heijden (138/13), Julia Wenzl (113/13), Sabrina Neuendorf (95/23) und Lois Abbingh (84/32) tragen die Hauptlast im Offensivspiel des VfL und bilden eine starke Achse mit Kreisläuferin Wiebke Kethorn (73).

Darüber hinaus bevorzugt Oldenburg den schnellen Tempohandball, bei dem vor allem die Außen Maike Schirmer (63/3) und Kim Birke (51) immer wieder zu Gegenstoßtoren kommen. 681 erzielte Treffer – mehr schaffte in dieser Spielzeit bisher lediglich der Thüringer HC. Allerdings kassiert Oldenburg auch viel: Mit insgesamt 616 Gegentoren verfügt der VfL nur über die sechstbeste Abwehr der Liga.