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Neuzugang Renee Verschuren – „Kinder gehören immer dazu“

Sie ist eine der besten und torgefährlichsten Spielerinnen der gesamten zweiten Bundesliga, und künftig wird sie ihre Fähigkeiten ganz in den Dienst der Elfen stellen:

Von der SVG Celle kommt die Niederländerin Renee Verschuren an den Rhein. Die 27-Jährige, variabel einsetzbar auf allen Positionen im Rückraum, hat bis 2015 unterschrieben. „Ich habe mich sehr gefreut, als der Anruf von Renate Wolf kam“, erzählt sie: „Natürlich habe ich kurz überlegt, weil ich mir in den fünf Jahren in Celle ja auch privat einiges aufgebaut habe. Aber wenn Leverkusen ruft, darf man aus rein sportlichen Gründen niemals nein sagen.“ Für ein Angebot wie das aus Leverkusen habe sie „die letzten beiden Jahre sehr hart gearbeitet“ und vor allem „sehr viel Athletik-Training mit Frank Stresing“ gemacht: „Ihm habe ich sehr viel zu verdanken.“

Als Kind ging Renee Verschuren im heimischen Helmond in der Provinz Nordbrabant immer mit ihrem ein Jahr älteren Cousin zum Handballtraining. „Er hat gespielt, also habe ich auch gespielt“, erzählt sie. Mittlerweile hat der Cousin längst aufgehört, Renee ist immer noch mittendrin statt nur dabei. Bei der SVG Celle war sie im Rückraum der Dreh- und Angelpunkt und meistens von der gegnerischen Abwehr in ihrem Drang zum Tor kaum zu stoppen.

Neben dem Handball sind Kinder das Wichtigste im Leben von Renee Verschuren. In Celle arbeitet sie an einer Grundschule, wo sie als Betreuerin den Lehrern im Umgang mit schwierigen und verhaltensauffälligen Kindern zur Seite steht. In den Jugendabteilungen des SVG Celle war sie außerdem mit Leib und Seele als Trainerin dabei. „Kinder gehören für mich einfach dazu“, sagt sie: „Die müssen immer dabei sein.“ Wenn dann am Ende des Tages doch noch ein bisschen Zeit übrig ist, verzieht sich Renee Verschuren gerne mit einem Buch auf die Couch: „Ich lese total gerne.“

In Leverkusen trifft sie auf eine alte Bekannte, mit der sie schon in Celle und früher in Helmond jahrelang zusammen gespielt hat. Kreisläuferin Desiree Comans freut sich schon auf die neue Kollegin. „Das macht es natürlich gerade am Anfang ein bisschen einfacher, wenn man schon jemanden kennt“, sagt Renee Verschuren.

Eines unterscheidet die neue Elfe übrigens maßgeblich von den meisten Sportlern. Gerade oder ungerade Trikotnummern, eine bestimmte Reihenfolge beim Anziehen von Schuhen oder Socken vor einem Spiel, spezielle Abläufe vor dem Anpfiff – alles Fehlanzeige. „Ich bin überhaupt nicht abergläubisch, kein bisschen“, sagte Verschuren: „Es ist mir völlig egal, ob ich die letzte auf dem Feld oder die erste auf der Toilette bin.“ Hauptsache, am Ende stehen zwei Punkte für ihre Mannschaft: „Dafür gehe ich auch gerne mal als Letzte nach Hause.“