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Kreuzbandriss, OP - doch "Dena" bleibt den Elfen treu

Das dramatische Halbfinal-Rückspiel in Thüringen erlebte Denisa Glancovicova nur als Zuschauerin vom Spielfeldrand aus,

die Tore und die Erfahrung der 33 Jahre alten Linkshänderin wurden auf dem Parkett schmerzlich vermisst. Im Hinspiel hatte sich "Dena" in der Schlussphase der Partie das Knie verdreht und dabei einen Kreuzbandriss erlitten. "Ich habe sofort gemerkt, dass etwas im Knie geknackt hat", sagt sie: "Mein Körper war bei der Drehung einfach schneller als meine Beine."

Am Donnerstag wird sie in einer Privatklinik in Rodenkirchen operiert, es folgt die bei einer Verletzung dieser Art obligatorische sechsmonatige Pause. "Die Reha wird mit 33 natürlich hart, aber ich habe noch Glück im Unglück, dass es das linke Knie ist und nicht mein rechtes Sprungbein", sagt sie. Nach dem Eingriff am Donnerstag kann "Dena" aller Voraussicht nach noch am selben Tag wieder nach Hause, danach sind erst mal drei Wochen lang Krücken angesagt.

 Die ersten Spiele der neuen Saison, die am 31. August beginnt, werden also wohl ohne Glancovicova stattfinden, dann aber wird sie wieder dabei sein, denn in Zeiten, in denen Vereinstreue keine so große Rolle mehr spielt,geht "Dena" in ihre zehnte Saison unter dem Bayer-Kreuz. „Ich habe mich von Anfang an in Leverkusen wohlgefühlt und habe nie einen Grund gesehen, warum ich wechseln sollte“, sagt sie: „Leverkusen ist meine Heimatstadt geworden.“ Zwar habe sie in all den Jahren viele Angebote aus dem Ausland gehabt, aber: „Es kam niemals für mich in Frage, aus Leverkusen wegzugehen.“

 Geschäftsführerin Renate Wolf freut sich sehr über die Zusage, acht Jahre lang hat sie "Dena" als Trainerin erlebt und weiß um ihre Qualitäten: "Erfahrung ist im Sport mindestens so wichtig wie jugendliche Unbekümmertheit. Deshalb können wir uns glücklich schätzen, eine so torgefährliche und routinierte Spielerin wie Denisa noch ein weiteres Jahr bei uns zu haben. Ich wünsche ihr alles Gute und einen schnellen Genesungsprozess."

 Mit ihrer großen Erfahrung, ihrer Übersicht und ihrer Torgefährlichkeit ist Denisa Glancovicova aus dem rechten Rückraum der Elfen nicht mehr wegzudenken. Allerdings, so räumt sie ein, „muss man in meinem Alter jedes Jahr mehr Kraft und Trainingsintensität investieren, um auf dem hohen Niveau zu bleiben". Dass sie sich entschlossen hat, das noch für ein weiteres Jahr zu tun, hängt unter anderem mit dem Teamgeist in Leverkusen zusammen. „Der Zusammenhalt innerhalb des Vereins und seiner Fans ist sehr groß, das ist sehr schön, ich genieße das sehr.“