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WM-Play-offs gegen die Ukraine: Drei aktuelle und eine zukünftige Elfe

Die Frauen-Nationalmannschaft des Deutschen Handballbundes geht mit einem bewährten Aufgebot in die WM-Play-offs gegen die Ukraine.

Bundestrainer Heine Jensen vertraut 14 Spielerinnen, die bereits bei der EURO 2012 in seiner Auswahl standen. Hinzu kommen die im vergangenen Dezember verletzten Linkshänderinnen Isabell Klein (Buxtehude) und Susann Müller (Ljubljana). „Wir setzen unseren Weg mit dieser Mannschaft konsequent fort”, sagte Jensen. „Uns stehen jetzt wichtige Wochen bevor. Die WM-Play-offs gegen die Ukraine zu gewinnen, ist unser kurzfristiges Hauptziel.”

Schauplatz des Hinspiels wird am Sonntag, 2. Juni, ab 15 Uhr in Oldenburg die brandneue, 5500 Zuschauer fassende EWE ARENA sein. Das Rückspiel findet am Sonntag, 9. Juni, um 19 Uhr Ortszeit in Kiew statt. Nur der nach Europapokal-Reglement ermittelte Gesamtsieger nimmt an der Weltmeisterschaft in Serbien (7. bis 22. Dezember) teil. In der Vorbereitung trifft das DHB-Team am Sonntag, 26. Mai, um 16 Uhr in Berlin-Charlottenburg auf Polen. „Wir werden alles tun, um optimal auf die schweren Spiele gegen die Ukraine vorbereitet zu sein”, sagt Jensen. „Diese Aufgabe wird uns alles abverlangen, aber ich bin überzeugt von den Qualitäten unserer Mannschaft.”

Erfahrenste Spielerin ist Anja Althaus. Die Kreisläuferin des Thüringer HC hat bisher 209 Länderspiele (456 Tore) bestritten. Das Küken im Kader bleibt vorerst die 19-jährige Leipzigerin Anne Hubinger (13 Spiele und Tore).

Mit der Ukraine verbinden die deutschen Handballerinnen eine unangenehme Erfahrung: Beim letzten Aufeinandertreffen gab es in der Vorrunde der EURO 2010 eine 23:33-Niederlage, die gleichbedeutend mit dem Ausscheiden war. Bei der EURO im vergangenen Dezember, bei der Jensens Frauen Platz sieben belegten, scheiterte die Ukraine in der Vorrunde knapp an Olympiasieger Norwegen (17:18), Gastgeber Serbien (23:25) und Tschechien (22:25).

Als Schlüsselspielerinnen der Ukraine gelten Rechtsaußen Managarova (Oltchim Valcea/Rumänien), Linksaußen Borshchenko (Dinamo Wolgograd/Russland) und Torfrau Parkhomenko (Kuban Krasnodar/Russland) sowie in der Abwehr Vashchuk (Metalurg Skopje/Mazedonien). Trainiert wird der EM-Zweite von 2000 und Olympiadritte von 2004 noch immer vom inzwischen 75 Jahre alten Leonid Ratner.

Deutschland und die Ukraine standen sich bisher in 16 Spielen gegenüber. Dabei gab es zehn Siege und sechs Niederlagen mit insgesamt 399:363 Toren. Der letzte Erfolg liegt ein paar Jahre zurück - am 2. Dezember 2007 gewann die damalige DHB-Auswahl mit Torfrau Clara Woltering in Nantes mit 26:21 gegen die Ukraine und legte den ersten Schritt auf dem Weg zu WM-Bronze zurück.

Für Nadja Nadgornaja werden die Spiele gegen die Ukraine besondere Ereignisse: Die 24-jährige Rückraumlinke ist in Kiew, dem Schauplatz des Rückspiels, geboren.

 

Das Aufgebot der deutschen Frauen-Nationalmannschaft

Tor: Clara Woltering (Buducnost Podgorica/MNE), Katja Schülke (HC Leipzig)

Außen: Marlene Zapf (TSV Bayer 04 Leverkusen), Isabell Klein (Buxtehuder SV), Natalie Augsburg (HC Leipzig), Angie Geschke (Vag Vipers Kristiansand/NOR)

Rückraum: Laura Steinbach (TSV Bayer 04 Leverkusen), Nadja Nadgornaja (Thüringer HC), Saskia Lang (HC Leipzig), Susann Müller (RK Krim Ljubljana/SLO), Anne Hubinger (HC Leipzig), Kerstin Wohlbold (Thüringer HC), Kim Naidzinavicius (TSV Bayer 04 Leverkusen), Christine Beier (Frankfurter HC)

Kreis: Anne Müller (HC Leipzig), Anja Althaus (Thüringer HC)

Reserve: Jana Krause (Buxtehuder SV), Antje Lenz (Buxtehuder SV), Anna Loerper (Team Tvis Holstebro/DEN), Luisa Schulze (HC Leipzig), Shenia Minevskaja (Thüringer HC), Lone Fischer (Buxtehuder SV), Franziska Mietzner (Frankfurter HC), Wiebke Kethorn (VfL Oldenburg), Maike Schirmer (VfL Oldenburg), Maxi Hayn (Buxtehuder SV), Ina Großmann (TuS Metzingen), Friederike Gubernatis (Frankfurter HC)