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Abschied von Steffi Egger – „Danke für alles!“

Sie geht mit mehr als nur einem weinenden Auge, doch mit ihren 25 Jahren will Steffi Egger noch einmal eine neue Herausforderung suchen. „Ein paar interessante Sachen“ hat sie vorliegen, aber zuallererst zieht es sie zurück in ihre Heimat.

„Ich werde fürs erste nach Südtirol gehen, um meine Gedanken zu ordnen und eine Entscheidung zu treffen“, sagt die lebenslustige junge Frau mit den dunklen Locken: „Es ist alles offen, und es will alles gut durchdacht und überlegt sein.“

 

2010 kam Stefanie Egger, die alle nur Steffi nennen, von den Trierer Miezen nach Leverkusen. Renate Wolf, damals noch Trainerin der Elfen, hatte die Kreisläuferin als Nachfolgerin von Anne Müller an den Rhein geholt. Der „Chefin“ gilt Steffi Eggers größter Dank: „Von Renate habe ich am meisten gelernt. Ich bin früher oft belächelt worden, aber sie hat immer an mich geglaubt und mir die Chance gegeben, zu beweisen, dass ich nicht nur groß und kräftig bin – vielen, vielen Dank dafür.“

Überhaupt habe sie erst mit dem Wechsel nach Leverkusen den Respekt erfahren, den ein Leistungssportler genauso nötig braucht wie das tägliche Training. Ihr Dank geht deshalb auch an ihr Team, das in den drei Jahren stets für sie da war. „Am Kreis ist man darauf angewiesen, dass man viele Bälle bekommt, und das heißt halt auch, dass die Mitspielerinnen einem vertrauen müssen. Das haben sie immer getan“, sagt Steffi Egger. Den Moment, in dem sie in Leverkusen ankam, bezeichnet sie nach wie vor als einen der schönsten ihrer Karriere: „Ich hatte ein gutes Umfeld, die Mannschaft war toll, und ich spielte eine Rolle. Das war großartig.“

Steffi Egger war 18, als sie im Sommer 2005 von Italien nach Deutschland kam. Eine Mitspielerin in der italienischen Nationalmannschaft, in der Steffi Egger 2001 mit gerade mal 14 (!) Jahren debütiert hatte, spielte damals in Bensheim-Auerbach und lockte die junge Kreisläuferin dorthin. Die Eltern ließen ihre Tochter zwar ungern ziehen, aber „ich hatte immer riesige Unterstützung von ihnen. Sie haben mich entscheiden lassen und standen immer 100 Prozent hinter mir“, sagt Steffi Egger: „Ohne sie wäre ich niemals so weit gekommen.“

Von Bensheim ging es im Sommer 2008 nach Trier, ehe sie dort der Ruf von Renate Wolf ereilte. Der Rest ist Geschichte, Leverkusener Geschichte genauer gesagt, und Steffi Egger ist stolz, drei Jahre lang ein Teil dieser Mannschaft gewesen zu sein. Ein riesengroßes Dankeschön geht auch an die Fans und die vielen ehrenamtlichen Helfer rund um das Team: „Ohne sie wäre unser Sport sicher nicht das, was er ist. Ich habe mich hier sehr wohl gefühlt. Danke für alles.“

Danke Dir, liebe Steffi, für Deinen Einsatz und Deine Loyalität. Und alles Gute für Deinen weiteren Weg.