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Sybille „Bobby“ Gruner: „Die Jugend bundesligatauglich machen“

Sybille Gruner ist zurück als neue Cheftrainerin der Jugendabteilung

Ihren Spitznamen trägt sie seit 35 Jahren, doch wie genau er entstanden ist, weiß Sybille Gruner heute selber nicht mehr so genau. „Ich habe damals noch in Erfurt Kinderhandball gespielt, und in einem unserer Trainingslager bekam jeder einen Spitznamen verpasst“, erzählt die neue Cheftrainerin der Leverkusener Jugendabteilung. Warum es bei ihr ausgerechnet „Bobby“ wurde, daran erinnert sich die 44-jährige Mutter zweier Töchter aber beim besten Willen nicht mehr. Egal, der Name blieb hängen: „Sybille ist ja auch für einen Mannschaftssport viel zu lang.“

Als 14-Jährige wechselte Bobby Gruner  1983 zum damaligen SC Leipzig und von dort aus sieben Jahre später an den Rhein. In den Jahren 1990 bis 2002 wirbelte die Rückraumspielerin in der Bundesliga für Bayer Leverkusen, sie bestritt insgesamt  133 Länderspiele und wurde 1993 mit der deutschen Mannschaft Weltmeisterin. Nach dem Ende ihrer Spielerkarriere blieb sie bis 2006 als Co-Trainerin von Renate Wolf bei den Elfen. Mittlerweile leitet sie seit 2008 den DHB-Stützpunkt in Leverkusen, eine Aufgabe, die sie auch weiterhin ausfüllen wird.

Ab dem 1. August wird Bobby Gruner als Cheftrainerin über die sechs weiblichen Jugend-Mannschaften der Elfen von den Minis bis hin zur zuletzt so erfolgreichen A-Jugend wachen. „Ich sehe mich als Schnittstelle zwischen den Nachwuchs-Trainern und unserer Bundesliga-Cheftrainerin Heike Ahlgrimm“, sagt sie: „Meine Hauptaufgabe in Zusammenarbeit mit den einzelnen Trainerkolleginnen wird es sein, die Jugend bundesligatauglich zu machen und den A-Kader mit Talenten zu füttern.“

Mindestens viermal pro Woche wird sie selbst in einem Training dabei sein und sich vor allem um „die individuelle technische Ausbildung kümmern“.  Zudem sieht sie sich als „übergeordnete Ansprechpartnerin für alle Belange im Jugendbereich“.  Auf der Bank wird man Bobby Gruner allerdings nicht sehen: „Natürlich werde ich bei den Spielen in der Halle sein, aber nicht als Trainerin, sondern als aufmerksame Beobachterin.“