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Interview mit Trainerin Heike Ahlgrimm

Heike Ahlgrimm: "War überrascht, dass wir schon so weit sind"

QUELLE: www.handball-world.com, Interview von Felix Buß

Am vergangenen Wochenende hat Bayer Leverkusen den zweiten Platz beim Stelioplastcup in Wittlich belegt. handball-world.com-Redakteur Felix Buß war vor Ort und sprach mit Leverkusens Trainerin Heike Ahlgrimm über das Turnier und den Ausblick auf die nächsten Wochen.

Frau Ahlgrimm, mit welchen Erwartungen ist der TSV Bayer 04 Leverkusen in diesem Jahr zum Stelioplast Cup angereist? Die Mannschaft wartet weiterhin auf einen Turniersieg hier.

Foto: Heinz J. Zaunbrecher

Heike Ahlgrimm:
Nein... dieses Turnier ist relativ früh in der Vorbereitung, das ist gut für jede Mannschaft. Wir waren vorher nur dreimal in der Halle. Man kommt direkt aus dem Wald, vom körperlich harten Training und von daher guckt man einfach. In den letzten Jahren sind wir hier häufig Vierter oder Fünfter geworden, letztes Jahr Dritter. Dieses Jahr sind wir ins Finale eingezogen. Damit hat niemand vorher gerechnet.

Kann man sagen, dass Ihre Mannschaft im Turnierverlauf auch viel Glück hatte?

Heike Ahlgrimm:
(Lacht.) Das gehört dazu. Aber wenn ich das ganze Halbfinale (Sieg im Siebenmeter-Werfen gegen Kopenhagen, Anm. d. Red.) sehe, waren wir besser. Wir haben am Ende der regulären Spielzeit leider leichte Fehler gemacht und da den Sieg fast aus der Hand gegeben. Siebenmeter ist immer Glück. Aber wenn man das ganze Spiel sieht, haben wir uns das verdient, dass wir hier im Finale waren.

Was ziehen Sie aus den drei Testspielen, die Leverkusen beim Stelioplast Cup absolviert hat? Wenn man die Schlussphasen betrachtet.

Heike Ahlgrimm:
Wir haben auf jeden Fall viel Arbeit! Wir haben im ersten Spiel eigentlich geführt und haben am Ende das Unentschieden noch geholt, haben im Finale gegen Leipzig gut mitgespielt. Am Ende hat einfach die Kraft gefehlt. Das ist halt so in der Vorbereitung, dass nach einem bestimmten Pensum die Kraft fehlt. Dann spielt man nicht mehr die richtigen Dinge. Wir haben in einigen kritischen Situationen selber Fehler gemacht. Und dementsprechend haben wir auch alle drei Spiele "nicht gewonnen" - oder eben knapp. Aber das spielt hier keine Rolle. Insgesamt haben wir ein richtig gutes Turnier gespielt. Im Finale war es ein hartes Spiel, auch ein hartes Wochenende. Am Ende fehlte die Kraft. Von daher haben unsere jungen Leute da die Möglichkeit bekommen sich zu beweisen und haben das ordentlich gemacht.

Was hat Ihnen besonders gut gefallen? Gegen Kopenhagen im zweiten Vorrundenspiel ist ihre Mannschaft stark gestartet.

Heike Ahlgrimm:
Ja, na klar! Wir haben gestern wahrscheinlich Kopenhagen ein bisschen überrascht mit der offensiven Abwehr. Die war ordentlich. Ich war überrascht, dass wir schon so weit sind. Aber wir müssen an den Feinheiten arbeiten. Wir werden das trainieren und das geht jetzt erst so richtig los.

Wie machen Sie Ihre Mannschaft für die Saison fit?

Heike Ahlgrimm:
Wir fahren jetzt ins Trainingslager. Das haben wir bisher noch nicht gemacht. Von daher bin ich sehr optimistisch. Wir haben jetzt in vier Wochen uns eine Grundlage geholt: Kraft, Ausdauer. Jetzt beginnt im Trainingslager der erste Feinschliff. Am kommenden Wochenende haben die Mädels dann noch einmal frei. Dann kommen die Turniere in Schmelz und in Bad Urach. Wir haben vorher noch ein Spiel gegen Mainz, in Langenselbold gegen Bensheim/Auerbach und eines gegen Dortmund. Also wir werden sehr viel spielen dieses Jahr in der Vorbereitung, wollen auch in der Saison vieles Spielerisch lösen. Ich glaube, dass uns das den Schritt weiterbringt, den wir gehen möchten.

Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg in der Vorbereitung und in der Runde.

 

 

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