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Silberpokal in Wittlich

 Trotz Final-Niederlage gegen Leipzig: Diese Elfen machen Lust auf mehr

Diese Elfen machen ganz sicher Lust auf mehr. Beim Stelioplast-Cup in Wittlich erreichte das Team von Heike Ahlgrimm das Finale und stellte dabei noch so ganz nebenbei die beste Torhüterin und die beste Spielerin des Turniers: Valentyna Salamakha, die mit ihrer letzten Parade im Siebenmeterwerfen des Halbfinales gegen Kopenhagen Handbol den Weg ins Endspiel ebnete, und Kim Naidzinavicius, die ihr riesengroßes Potenzial mehr als einmal zur Freude der Zuschauer auf das Parkett brachte.

Am Ende war es dann eine Frage der (fehlenden) Kraft, das Finale gegen den deutschen Vizemeister HC Leipzig ging mit14:21 verloren. "Ich bin mit dem Wochenende sehr zufrieden, wir haben uns super verkauft und können sehr stolz auf uns sein", bilanzierte Cheftrainerin Heike Ahlgrimm: "Wir haben bis zum Saisonstart noch einiges zu tun, aber wir haben ja auch unser Trainingslager noch vor uns." In der kommenden Woche sind die Elfen vier Tage lang in der Sportschule Hennef zusammen, dann stehen unter anderem die Arbeit mit dem Ball und der Feinschliff im Vordergrund.

In Wittlich erreichten die Elfen nach einem  27:27 gegen den dänischen Vertreter Skive FH und einer laut Heike Ahlgrimm vermeidbaren 21:22-Niederlage gegen Leipzig das Halbfinale, in dem der dänische Spitzenklub Kopenhagen Handbol der Gegner war. Nach der regulären Spielzeit stand es 18:18, die Entscheidung musste im Siebenmeterwerfen fallen. Insgesamt 13-mal landete der Ball hüben und drüben im Netz, dann parierte Elfen-Torhüterin Valentyna Salamakha den entscheidenden Strafwurf - Finale!!

Im Endspiel ging es wieder gegen den HC Leipzig um die neue Spielführerin Karolina Kudlacz, und dieses Mal hatten die Elfen aus dem vollen Trainingsaufbau heraus kräftemäßig einfach nichts mehr zuzusetzen. Erfreulich war neben dem starken Auftritt von Rückkehrerin Anne Jochin die Vorstellung der jungen Garde mit Anna Seidel, Johanna Heldmann, Jenny J örgens und Pia Adams, die unter anderem in der zweiten Halbzeit des Finales ihr Können einmal mehr unter Beweis stellen durften. Anna Seidel wirbelte entschlossen am Kreis, und Linkshänderin Jojo Heldmann setzte sich im rechten Rückraum als Vollstreckerin mit Torinstinkt in Szene.

Nach einem kurzen Zwischenstopp in der Heimat geht die Reise der Elfen bereits am Dienstag weiter. Bis Freitag fließt im Trainingslager Hennef der Schweiß, ehe Heike Ahlgrimm ihren Spielerinnen noch einmal ein freies Wochenende gönnt. Danach geht es dann Schlag auf Schlag.Am 15. August steht ein Freundschaftsspiel bei Mainz 05 auf dem Programm (Anpfiff 19 Uhr), anschließend geht es direkt weiter zum Turnier nach Schmelz (16.-18. August). Dem Freundschaftsspiel gegen den Bundesliga-Aufsteiger Bensheim-Auerbach am 22. August in Langenselbold folgt vom 23. bis 25. August das traditionsreiche Turnier in Bad Urach. In der Bundesliga wird es am 1. September um 16 Uhr in der Smidt-Arena mit dem Spiel gegen den VfL Oldenburg ernst.

 

Aktuelle honorarfreie Pressefotos stehen Ihnen bei Anbringung des Copyrightvermerkes "Foto: Ralf Kardes" auch unter Elfen-Fotos.de zur Verfügung.