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Platz drei für die Elfen in Schmelz - ein Fall für "Jugend forsch(t)"

Ein dritter Platz im Vergleich mit internationalen Spitzenteams, Trondheim, Metz, Toulon abgehängt und im Halbfinale gegen das Starensemble des Deutschen Meisters Thüringer HC lange gut mitgehalten - die Elfen dürfen mit ihrem Auftritt beim Ladies Cup in Schmelz zufrieden sein. "Wir haben uns im Turnierverlauf immer weiter gesteigert und in der Partie um Platz drei gegen Trondheim gezeigt, dass wir besser sind als bei unserer Niederlage gegen sie im Gruppenspiel", sagte Elfen-Trainerin Heike Ahlgrimm: "Unsere Richtung stimmt, wir sind auf dem richtigen Weg."

Das Turnier und das vorhergehende Spiel beim Zweitligisten Mainz 05 wurden phasenweise zu einer Spielwiese für die junge Leverkusener Garde. Auf Linksaußen vertrat die erst 16-jährige Anna-Maria Spielvogel Spaniens erkrankte Nationalspielerin Naiara Egozkue-Extremado glänzend. Das junge Mädchen aus der siegreichen Jugend-Meistermannschaft überzeugte mit etlichen gelungenen Aktionen und stand ihren beiden kaum älteren Teamkolleginnen Anna Seidel und Johanna Heldmann in nichts nach. Am Kreis wirbelte die 18-jährige Anna Seidel, und im rechten Rückraum zeigte Linkshänderin Jojo Heldmann, dass sie durchaus das Zeug zur Bundesliga-Spielerin hat. 
 
"Wir haben zeitweise mit drei A-Jugendlichen gegen den Thüringer HC gespielt", sagte Heike Ahlgrimm, die sich über die Leistung der Youngster ganz besonders freute: "Wenn Anna-Maria Spielvogel mit ihren 16 Jahren ohne Angst vor großen Namen auf Linksaußen wirbelt, ist das echt schön anzusehen. Die Jungen dürfen natürlich auch Fehler machen, aber sie lernen alle unfassbar schnell."
 
Von der Abteilung "Jugend forsch(t)" war auch Elfen-Geschäftsführerin Renate Wolf begeistert. "Unsere jungen Spielerinnen haben sich teilweise gegen internationale Klasse behauptet", sagte sie als aufmerksame Beobachterin auf der Tribüne: "Diese konsequente Jugendarbeit, aus der schon etliche Nationalspielerinnen hervorgegangen sind, wird auch in Zukunft unser Credo sein, und es ist wunderbar, wenn man erleben darf, wie diese Arbeit Früchte trägt."
 
Im Tor wechselten sich Valentyna Salamakha und Natalie Hagel ab, die drei Monate nach ihrer Knie-OP endlich wieder zwischen die Pfosten durfte. Sie meldete sich mit guten Reflexen zurück und hatte einen großen Anteil am dritten Platz. Ein großartiges Turnier spielte Rückkehrerin Anne Jochin, "Joschi" überzeugte als Regisseurin, mit ihrem Torinstinkt und ihren verdeckten Würfen aus der zweiten Reihe.
 
Dem nur knappen 31:30 im Testspiel am Freitagabend bei Mainz 05 wollte Renate Wolf angesichts einer guten Leistung der Mannschaft übrigens nicht allzu viel Bedeutung beimessen. "Das Ergebnis ist in solchen Spielen während der Vorbereitung ist eher zweitrangig. Es geht in erster Linie darum, am Feinschliff für die Saison zu arbeiten und das Team so gut es geht einzuspielen. Das sieht manchmal etwas holprig aus, aber das ist normal."
 
Nach einem Tag Pause geht es für die Elfen am Dienstag im Training weiter. Am Donnerstag (22. August um 19.00 Uhr) steht dann in Bad Langenselbold das Spiel gegen die HSG Bensheim/Auerbach auf dem Programm, für die einst Kim Naidzinavicius auf der Platte stand. Am kommenden Wochenende treten die Elfen traditionell beim Turnier in Bad Urach an, ehe in der darauf folgenden Woche der Endspurt Richtung Bundesliga-Start am 1. September beginnt.