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Die Elfen beim HC Leipzig - keine Punkte abzugeben

Für die Elfen steht nach dem enttäuschenden Bundesliga-Start in eigener Halle gegen den VfL Oldenburg (25:33) schon vier Tage später der nächste Härtetest auf dem Programm. Am Donnerstag (5. September/19.30 Uhr) muss das Team von Cheftrainerin Heike Ahlgrimm beim selbsternannten Titelanwärter HC Leipzig antreten.

"Wir fahren nicht dorthin, um einfach so zwei Punkte abzuliefern", sagt Ahlgrimm: "Wir wissen, dass wir es besser können als gegen Oldenburg, und wir wollen es auf jeden Fall in Leipzig auch besser machen." Die Tatsache, dass die nächsten Wochen den Elfen ein straffes Programm abverlangen, wertet "Ahli" sogar als Vorteil: "Wenn es Schlag auf Schlag geht, haben wir nicht so viel Zeit zum Grübeln."

Am Montag hat sich die Mannschaft gemeinsam noch einmal das Spiel gegen Oldenburg angesehen und die Fehler analysiert. "Wir wissen, was wir falsch gemacht haben", sagt Heike Ahlgrimm. Vor allem in kämpferischer Hinsicht hatte die Partie am Sonntag einiges zu wünschen übrig gelassen, zudem wirkte die Mannschaft sowohl im Abwehrverhalten als auch im Spielaufbau ab Mitte der ersten Halbzeit konfus und planlos. Am Donnerstag aber soll der Knoten platzen, davon ist auch Anne Jochin fest überzeugt. Die mit acht Toren gegen Oldenburg erfolgreichste Elfen-Werferin, nach einem Jahr vom insolventen Frankfurter HC nach Leverkusen zurückgekehrt, versichert, dass "wir auf jeden Fall anders auftreten werden als am Sonntag. Wir wollen an die guten Spiele in der Vorbereitung anknüpfen." In der Torjägerliste der Liga ist Jochin nach dem ersten Spieltag Fünfte, ihr Comeback ist ein deutlicher Gewinn für die Elfen.

Die nächsten Aufgaben werden nicht unbedingt einfacher. Nach dem Spiel in Leipzig kommt am Sonntag der Buxtehuder SV in die Smidt-Arena, danach folgt das Auswärtsspiel in Trier, ehe am 15. September das Starensemble des deutschen Meisters Thüringer HC in Leverkusen antritt. Dass der nächste Elfen-Gegner Leipzig nach den Worten seines Managers Kay-Sven Hähner der mit in- und ausländischen Hochkarätern gespickte Truppe von Trainer Herbert Müller die Meisterschaft streitig machen wird, kann sich Heike Ahlgrimm zwar nicht so recht vorstellen, aber: "Die einzige Mannschaft, die dem THC vom Kader her theoretisch Paroli bieten kann, ist sicher der HCL."

Um die neue Spielführerin Karolina Kudlacz herum gruppiert sich beim HC Leipzig eine Ansammlung illustrer Namen. Maura Visser, die aus Ljubljana zurückgekehrte Linkshänderin Susann Müller, Saskia Lang, Karolina Szwed-Orneborg, Luisa Schulze und Anne Hubinger geben dem Rückraum eine enorme Durchschlagskraft,  hinzu kommt unt anderem Ex-Elfe Anne Müller am  Kreis. Fraglich bleibt, wie der HCL den Wechsel im Tor verkraftet, das Spielführerin Katja Schülke wegen ihrer Schwangerschaft vorerst geräumt hat. Für sie kam Melanie Herrmann aus Frankfurt/Oder. Im ersten Saisonspiel bei der HSG Bensheim/Auerbach wurde Leipzig seiner Favoritenrolle jedenfalls gerecht: Das Team von Trainer Thomas Orneborg gewann beim Aufsteiger mit 28:19.

In den nächsten Wochen hat der HCL ein ähnlich anspruchsvolles Programm vor sich wie die Elfen. Bereits am Freitagmorgen bricht das Team Richtung Trondheim auf, wo es in einem Vierer-Qualifikationsturnier mit Gastgeber Byasen Trondheim, Tertnes Bergen und BNTU Minsk um einen Platz in der Gruppenphase der Champions League geht. Leipzig trifft zunächst am Samstagauf Minsk und muss unbedingt gewinnen, um sich mit einem Sieg im Finale das begehrte Ticket Richtung Champions League zu sichern.