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Niederlage in Leipzig - Gegen Buxtehude heißt es jetzt alle Kräfte bündeln

Nach zwei Niederlagen in den ersten beiden Saisonspielen wollen sich die Elfen am Sonntag gegen den Buxtehuder SV in anderer Form präsentieren. Beim 22:28 (8:13) in Leipzig bewies das Team von Cheftrainerin Heike Ahlgrimm nach einem 13:25-Rückstand zumindest in der letzten Viertelstunde Charakter und Moral und verhinderte so das zwischenzeitlich drohende Debakel.

Gegen Buxtehude (8. September/Beginn 16.00 Uhr) sind in der heimischen Smidt-Arena außer der Mannschaft auch die Zuschauer gefordert - mit Hilfe ihres treuen Publikums und gestützt auf ihre beiden starken Torhüterinnen Natalie Hagel und Valentyna Salamakha wollen und müssen sich die Elfen in der Meisterschaft zurückmelden. 

In Leipzig begannen die Elfen durchaus entschlossen und stellten die Shooter des HCL vor allem mit einer offensiven Abwehr in der Anfangsphase vor Probleme. Nai Extremado spielte wie schon in der Schlussphase gegen den VfL Oldenburg als vorgezogene Spitze vor der 5:1-Deckung der Elfen. Der torgefährliche Rückraum des HCL mit Kapitän Karolina Kudlacz und den Nationalspielerinnen Susann Müller und Anne Hubinger brauchte eine Weile, um sich auf die quirlige und aggressive Abwehr der Elfen einzustellen. 

Doch auch der HCL stand mit Ausnahme einiger Wackler sicher am eigenen Kreis und hatte die oft zu hektisch wirkende Elfen-Offensive meistens sicher im Griff. Dennoch gelang es den hochgehandelten und klar favorisieren Gastgeberinnen zunächst nicht, sich entscheidend abzusetzen. Als die insgesamt überzeugende Linkshänderin Johanna Heldmann fünf Tage nach ihrem 18. Geburtstag in der 14. Minute den Anschlusstreffer zum 5:4 erzielte, lag der Ausgleich förmlich in der Luft, wollte aber einfach nicht fallen. 

Beim 6:5, dem ersten Elfen-Tor überhaupt von Angie Geschke, und beim 7:6 durch Marlene Zapf waren die Gäste dran, doch dann riss der Faden. Durch zwei schnelle Tore von Susann Müller und Anne Müller zog der HCL auf 9:6 davon, auf der Gegenseite scheiterte Nai Extremado vom Punkt. Der Halbzeitstand von 13:8 für Leipzig entsprach einigermaßen dem Spielverlauf, dass der HCL nicht höher führte, war Valentyna Salamakha zu verdanken, die im Tor der Elfen fünf Großchancen der Gastgeber zunichte machte.

Nach der Pause kamen die Elfen durch zwei schnelle Tore von Anne Jochin und Anna Seidel noch einmal auf 13:10 heran, doch dann ging nichts mehr. Die Abwehr bekam vor allem Linkshänderin Susann Müller nie in den Griff, die Nationalspielerin erzielte Tor um Tor und kam am Ende auf 10/4 Treffer. In der 47. Minute sah es bei einer 25:13-Führung nach einem Debakel für die Elfen aus, doch dann ließen die großartig haltende Natalie Hagel im Tor und eine nachlässiger werdende HCL-Abwehr die Gäste wieder zurück ins Spiel finden. Zwar schafften es die Elfen nicht mehr, das Spiel noch zu drehen, bewiesen jedoch in der Schlussphase Kampfgeist und Moral.

Leipzigs Torhüterin Katja Schülke, die in dieser Saison wegen ihrer Schwangerschaft pausiert, wies Mitte der zweiten Halbzeit als Co-Kommentatorin im Livestream der Handball Bundesliga Frauen auf die verletzten Stammkräfte der Elfen hin. "Vor allem das Fehlen von Kim Naidzinavicius wiegt natürlich in Angriff und Abwehr sehr schwer", sagte Schülke: "Auch Denisa Glankovicova reißt im rechten Rückraum eine große Lücke, so was ist für eine so junge Mannschaft kaum zu kompensieren."



HC Leipzig - Bayer Leverkusen 28:22 (13:8)

Leipzig: Herrmann, Plöger - Mazzucco (1), Augsburg (1), Anne Müller (4), Bont (1), Schulze, Kudlacz (4/2), Hubinger (1), Lang (1), Szwed-Örneborg (2), Susann Müller (10/4), Urbicht (3), Rösike

Leverkusen: Hagel, Salamakha - Zapf (3), Egozkue Extremado (1/1), Verschuren (1), Heldmann (2), Latakaite-Willig (3), Jochin (2), Jörgens, Sandra Münch (1), Comans (1), Geschke (5/1)

Schiedsrichter: Lars Geipel / Marcus Helbig