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Härtetest am Sonntag – Thüringer HC ohne Wohlbold und Jakubisova

Für die Elfen geht es in den ersten Wochen der neuen Saison Schlag auf Schlag. Nur vier Tage nach dem ersten Saisonsieg am Mittwochabend in Trier ist am Sonntag zur gewohnten Anwurfzeit um 16.00 Uhr der Deutsche Meister Thüringer HC zu Gast in der Smidt-Arena. Der THC muss in Leverkusen auf Spielführerin Kerstin Wohlbold und Linkshänderin Lydia Jakubisova verzichten.

Wohlbold ist nach ihrem taktischen Foul in der Schlussphase der Partie in Buxtehude für ein Spiel gesperrt, Jakubisova klagt nach wie vor über Rückenbeschwerden. „Ansonsten sind aber alle an Bord“, sagt Trainer Herbert Müller, der trotz der vielen Stars in seinem Team vor allzu klaren Prognosen warnt: „In Leverkusen zu spielen, ist für keinen Gegner angenehm. Das ist eine starke Mannschaft, der Tabellenstand täuscht über ihr tatsächliches Leistungsvermögen hinweg.“ Elfen-Geschäftsführerin Renate Wolf erwartet jedenfalls eine bis in die Haarspitzen motivierte eigene Truppe: „Wenn wir spielen, was wir können, ist vieles möglich.“

In der vergangenen Saison war es den Elfen durchaus gelungen, dem vermeintlich übermächtigen THC reichlich Paroli zu bieten. Sowohl in der Hauptrunde als auch in den Play-offs gewann Leverkusen in Bad Langensalza, was außer den Elfen keiner anderen Mannschaft gelang. In der Smidt-Arena lief es dagegen nicht ganz so gut für die Gastgeberinnen, beide Spiele gingen verloren. Auch dieses Mal sieht Elfen-Trainerin Heike Ahlgrimm ihr Team in der Rolle des Underdogs: „Aber eigentlich ist das für uns das leichteste Spiel des Jahres, wir können befreit aufspielen und es genießen, gegen einen solchen Gegner anzutreten.“ Man wolle „natürlich versuchen, sie zu ärgern und wieder einen Schritt nach vorne zu machen“. Schließlich habe das Unentschieden des Tabellenführers THC am Mittwoch beim Buxtehuder SV gezeigt, „dass auch Thüringen schlagbar ist“.

Aber auch mit allen Wassern gewaschen, das hat die Partie in Buxtehude ebenfalls verdeutlicht. Zeitweise lag der THC mit sechs Toren zurück, ehe Kreisläuferin Danick Snelder fünf Sekunden vor dem Abpfiff der Ausgleich gelang. Einen möglicherweise erfolgreichen letzten Angriff des BSV verhinderte dann THC-Kapitän Kerstin Wohlbold, die den Anwurf der Gastgeber regelwidrig störte und dafür die sogenannte „Rote Karte mit Bericht“ bekam. „Im Endeffekt hat sie im Sinne der Mannschaft gehandelt, auch wenn uns ihr Verlust in Leverkusen schmerzt“, sagt Herbert Müller. Was es bedeuten kann, wenn eine Spielerin dieses Formats plötzlich ausfällt, erleben in diesen Wochen auch die Elfen, die seit Saisonbeginn auf die verletzte Kim Naidzinavicius verzichten müssen. „Wäre Kim dabei, hätten wir in den vergangenen vier Spielen eine ganz andere Leverkusener Mannschaft gesehen“, sagt auch Herbert Müller: „Wenn eine solche Spielerin wegbricht, steht da plötzlich ein ganz anderes Team auf der Platte.“

Die Zuschauer erwartet in jedem Fall ein spannendes Spiel gegen einen hochkarätigen Gegner, der mit der spanischen Nationalspielerin Alex Barbosa in dieser Saison den Topstar der Liga in seinen Reihen hat. Wie immer, so hoffen die Elfen auch gegen den THC auf die lautstarke Unterstützung ihrer Zuschauer, der Vorverkauf lässt auf gut gefüllte Tribünen hoffen. Im Rahmenprogramm der Partie wird es vor dem Pressetalk mit Heike Ahlgrimm und Herbert Müller auch wieder Trikot-Verlosungen und eine Versteigerung zugunsten des Elfen-Partners Deutsche Krebshilfe geben.