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Die Werkselfen begrüßen Kristina Logvin: Einst zum Handballtraining geschlichen

Die Gelegenheit war günstig. Tatjana Logvin war mit ihrer Mannschaft bei einem Turnier in Brasilien, und Tochter Kristina nutzte daheim in Wien ihre Chance. Acht Jahre alt war sie, als sie zum ersten Mal auf eigene Faust zum Handballtraining ging. "Meine Mutter wollte eigentlich nicht, dass ich Handball spiele", erzählt Kristina: "Sie hatte die Befürchtung, dass ihr großer Name zu viel Druck für mich sein könnte."

Nicht ganz ohne Grund, schließlich gehörte Tatjana Logvin 15 Jahre lang zu den besten Spielerinnen der Welt. Ihr Name ist untrennnbar mit den großen Erfolgen von Hypo Niederösterreich Ende der 90er Jahre verbunden.

Auch die Tochter ging - letztlich mit dem Segen der Mama - ihren Weg, der sie nun zu den Elfen geführt hat. Die 18-jährige Kristina Logvin kommt vom dänischen Erstligisten Aalborg DH, der kürzlich Insolvenz angemeldet hat. In Leverkusen will sie sich in die erste Mannschaft spielen und nebenbei im nächsten Jahr ihr Abitur bauen. Weg von zu Hause, weg von den Freunden, raus aus der gewohnten Ungebung, dazu noch ein Schulwechsel - kein leichter Schritt für eine 18-Jährige, die fließend Deutsch, Englisch, Dänisch und Russisch spricht. "Ach was", sagt Kristina, "für den Sport muss man eben hin und wieder auch mal etwas aufgeben."

Das Revier der jungen Rechtshänderin ist der Rückraum, rechts, links, gerne auch mal in der Mitte. Kristina Logvin gehört zum festen Kern der österreichischen Junioren-Nationalmannschaft, und auch bei Aalborg DH hatte sie reichlich Spielanteile in der ersten Liga. Ihre Trikotnummer im Verein war übrigens stets die 18 - Laura Steinbach lässt grüßen.

"Eines möchte ich an dieser Stelle von Anfang an für alle klar stellen. Kristina kommt nicht als "Ersatz" für Angie Geschke", sagt Elfen-Geschäftsführerin Renate Wolf: "Kristina ist Zukunft! Wir sind mit ihr seit mehr als einem Jahr in Kontakt. Aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen in Aalborg kommt der Wechsel bereits jetzt zustande."