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Die Werkselfen im Achtelfinale des DHB-Pokals - Kantersieg in Beyeröhde

Das Ergebnis war so eindeutig, wie es Trainerin Heike Ahlgrimm erwartet hatte. Mit einem 48:27 (25:16) beim Drittligisten TV Beyeröhde erreichten die Elfen das Achtelfinale des DHB-Pokals. "Wir wollten in die nächste Runde, das haben wir geschafft", sagte Ahlgrimm: "Natürlich sind 27 Gegentore ein bisschen viel gegen einen Drittligisten, aber wir haben den nächsten Schritt Richtung Final Four gemacht, und das zählt."

Wer der Gegner der Elfen im Achtelfinale am ersten November-Wochenende sein wird, steht nach der Auslosung am kommenden Sonntag fest. Im Topf sind noch zahlreiche Hochkaräter, unter anderem Titelverteidiger Thüringer HC und Finalist HC Leipzig.

Beyeröhdes Trainerin Meike Neitsch haderte am Donnerstag ein klein wenig mit dem Ergebnis: "Ich hatte gehofft, dass wir nicht mit mehr als 20 Toren Unterschied verlieren, jetzt sind es 21, das ist ärgerlich." Neitsch hatte mit einer offensiven 4:2-Deckung spielen lassen, die es den Elfen laut Heike Ahlgrimm "leicht gemacht hat, Tore zu erzielen". Neitsch verteidigte ihre taktische Vorgabe: "Mit einer defensiven Abwehr hätten wir noch mehr Gegentreffer kassiert."

Einen hervorragenden Einstand bei den Werkselfen feierte die 18-jährige Kristina Logvin, die erst in der vergangenen Woche vom insolventen dänischen Erstligisten Aalborg DH nach Leverkusen gekommen war. Die österreichische Junioren-Nationalspielerin, die nach der Pause ins Spiel kam, erzielte fünf Treffer selbst, überzeugte mit einem unwiderstehlichen Zug zum Tor und klugen Anspielen an den Kreis, von denen Kapitän Desiree Comans profitierte. "Ich freue mich über das Debüt von Kristina", sagte Handball-Geschäftsführerin Renate Wolf, die insgesamt mit dem Ergebnis zufrieden war: "Die Leistung war okay, der Angriff war okay, aber 27 Gegentore sind im Vergleich mit einem Drittligisten einfach zu viel."

Sehr zufrieden war nicht nur Renate Wolf mit der Leistung der jungen Anna Seidel, die vor allem in der ersten Hälfte zum Zug kam und dabei immerhin sechs Tore vom Kreis erzielte. Erfolgreichste Werferin war Jennifer Jörgens, die in Vertretung der verletzt pausierenden Naiara Egozkue-Extremado auf Linksaußen wirbelte und nicht weniger als zwölfmal ins gegnerische Tor traf. 

Der TV Beyeröhde machte den Elfen dann noch ein ganz besonderes Geschenk. Bei einer Verlosung zugunsten der Stiftung Deutsche Krebshilfe kamen 301 Euro zusammen, die Renate Wolf in einem kleinen schwarzen Säckchen überreicht wurden. Die Elfen sagen "vielen Dank"!!

Ihr nächstes Heimspiel bestreiten die Elfen am 13. Oktober zur gewohnten Anwurfzeit in der heimischen Smidt-Arena gegen die TuSsies aus Metzingen. 


TV Beyeröhde - Bayer Leverkusen 27:48 (16:25)
Beyeröhde: Steller, Centini - Stalmann (2), Krüger (2), Sandra Münch (9/3), Houben (2/1), Otte (1), Nückel (4), Stefes (2), Sosnierz (3), Heinrichs (2)
Leverkusen: Hagel, Salamakha - Latakaite-Willig (4), Verschuren (1), Jochin (1), Adams (1), Heldmann (1), Logvin (5), Jörgens (12), Zapf (7/1), Seidel (6), Comans (9)