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Heimspiel gegen die TuS Metzingen – Ahlgrimm will „die zwei Punkte bei uns behalten“

Es ist vielleicht so ein bisschen die Überraschungsmannschaft nach den ersten sechs Spieltagen der Handball Bundesliga Frauen: Am Sonntag (16.00 Uhr) ist die TuS Metzingen zu Gast in der Smidt-Arena. Das Team um Nationalspielerin Shenia Minevskaja, die vom Deutschen Meister Thüringer HC an die Schwäbische Alb kam. „Sie ist die zentrale Figur im Spiel der TuSsies“, sagt Elfen-Trainerin Heike Ahlgrimm, die klare Vorstellungen vom Ergebnis der Partie hat: „Wir spielen zu Hause und wollen die zwei Punkte bei uns behalten.“

Die Werks-Elfen haben in der Partie das Logo der Volksbank Rhein Wupper auf ihren Trikots. Die Volksbank präsentiert außerdem die Partie gegen Metzingen als „Sponsor of the Day“ und ist mit einer 60-köpfigen Delegation in der Smidt-Arena zu Gast. Sie dürfen sich auf ein spannendes Spiel freuen, in dem Heike Ahlgrimm bis auf die langzeitverletzten Kim Naidzinavicius und Denisa Glankovicova ihren kompletten Kader zur Verfügung hat.

Ihre Heimspiel-Premiere feiert die 18-jährige Kristina Logvin, die Ende September vom insolventen dänischen Erstligisten Aalborg DH nach Leverkusen kam. Bei ihrem Debüt im Elfen-Kader steuerte die österreichische Junioren-Nationalspielerin im DHB-Pokalspiel beim TV Beyeröhde fünf Treffer zum Erfolg bei und überzeugte mit klugen Zuspielen an den Kreis und einem stetigen Zug zum gegnerischen Tor.

Die TuS Metzingen ist derweil ein Jahr nach dem Bundesliga-Aufstieg endgültig in der Beletage angekommen. Nach den ersten sechs Spieltagen der Saison 2013/14 sind die TuSsies hinter Leipzig, Thüringen, Oldenburg und Buxtehude derzeit die fünfte Kraft in Deutschland. Das Bundesligaspiel beim Thüringer HC verlor Metzingen mit gerade mal fünf Toren Differenz, das Heimspiel gegen den Buxtehuder SV wurde gewonnen.  Der Trainerwechsel von Edina Rott zu Alexander Job verlief vollkommen geräuschlos, der Übergang war nahtlos. Die Rollen am Sonntag sieht Job dennoch klar verteilt: „Ich stelle mich jetzt sicher nicht hin und sage, wir fahren als Favorit nach Leverkusen. Das wäre vermessen.“ Ohnehin sei alles ja immer nur eine Momentaufnahme: „Leverkusen hat eben das Pech, eine Spielerin wie Kim Naidzinavicius ersetzen zu müssen, die man einfach nicht ersetzen kann.“

So wie bei der TuS Metzingen mittlerweile Shenia Minevskaja unersetzlich ist, die 20-Jährige hat einen entscheidenden Anteil am aktuellen Höhenflug der TuSsies. „Ich musste den Thüringer HC verlassen, um meine sportliche Entwicklung voranzutreiben“, sagt die Blondine, die sich in Metzingen gleichermaßen als Vollstreckerin vor dem Tor, als sichere Siebenmeterwerferin und  als umsichtige Pass- und Ideengeberin in Szene setzt. Nach sechs Spieltagen war sie in der Torjägerliste der Handball Bundesliga Frauen mit 42/17 Trefffern die Nummer drei hinter Ex-Elfe Anna Loerper in Diensten des VfL Oldenburg (50/30) und THC-Star Alex Barbosa (48/0).