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Die Elfen wollen ihre Serie verteidigen – ohne Angst nach Thüringen

Die Leverkusener Handball-Elfen fahren mit zwei Siegen aus den letzten beiden Begegnungen und 6:2 Punkten im bisherigen Verlauf der Rückrunde zum Spitzenspiel beim Deutschen Meister Thüringer HC am Samstag (11. Januar) um 18.00 Uhr in Bad Langensalza. Seit Ende Oktober 2013 und seit mittlerweile zehn Spielen in Serie sind die Elfen unbesiegt, in der Tabelle belegen sie hinter dem THC, dem HC Leipzig und den TuSsies Metzingen Platz vier. 

Entsprechend selbstbewusst will sich das Team in der Salza-Halle präsentieren, dort, wo man im vergangenen Jahr als einzige deutsche Mannschaft zweimal gewann. Allerdings dämpft Trainerin Heike Ahlgrimm vorsorglich allzu hohe Erwartungen: „Wir fahren natürlich nicht nach Thüringen, um dem THC zwei Punkte zu schenken, aber die Favoritenrolle liegt ganz sicher nicht bei uns.“

Obwohl der THC mit Spielmacherin Kerstin Wohlbold, Linkshänderin Lydia Jakubisova (beide Kreuzbandriss) und Kreisläuferin Danick Snelder (Nasenbeinbruch) gleich drei Stammspielerinnen ersetzen muss, hat Trainer Herbert Müller immer noch eine ganze Ansammlung von Hochkarätern auf der Platte. Jüngste Errungenschaft des THC ist Linkshänderin und Toptorjägerin Svenja Huber, die erst kürzlich den Weg von den Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern nach Thüringen fand. Und natürlich weiß Trainerfuchs Müller sehr genau, was seine Mannschaft gegen Leverkusen erwartet. „Über die Klasse von Kim Naidzinavicius müssen wir nicht reden, und beim Sieg der Elfen in Buxtehude haben die beiden Kreisläuferinnen Desiree Comans und Anna Seidel zusammen immerhin 14 Tore erzielt.“

Darüber hinaus ist Anne Jochin, im Sommer vom insolventen Frankfurter HC nach Leverkusen zurückgekehrt, seit Wochen eine der beständigsten und torgefährlichsten Leistungsträgerinnen im Kader der Elfen. Auch beim Sieg gegen die Trierer Miezen traf die 29-Jährige wieder achtmal, in der Torjägerliste der Handball Bundesliga Frauen ist sie mit 86 Treffern auf Platz sechs beste Leverkusenerin. Zudem überzeugten in den letzten Begegnungen unter anderem die beiden Außenspielerinnen Marlene Zapf und Naiara Egozkue-Extremado sowie das Torhüter-Gespann mit Natalie Hagel und Valentyna Salamakha. Verzichten müssen die Elfen in Thüringen auf Linkshänderin Johanna Heldmann und die junge Österreicherin Kristina Logvin.

Zwei Wochen nach dem Punktspiel sind die Elfen erneut in der Salza-Halle zu Gast. Am 25. Januar  geht es im Viertelfinale des DHB-Pokals um einen Platz im Final Four.