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Natalie Hagel: Die Nummer 1 der Elfen hat ihr Glück gefunden

Sie kam im Januar 2012 zu den Elfen, doch irgendwie, sagt Natalie Hagel, „habe ich das Gefühl, dass ich schon immer hier war“. Privat, sportlich und beruflich hat sie in Leverkusen ihr Glück gefunden: „Ich fühle mich sehr wohl hier, alles ist gut.“

 

Nach ihrer Knie-OP im Anschluss an die vergangene Saison hat Natalie Hagel allerdings eine ganze Weile gebraucht, bis sie ihre Topform wiedergefunden hatte. „Ich habe im Sommer die gesamte Vorbereitung auf die neue Spielzeit verpasst, die vier Monate nach der OP konnte ich nicht mit der Mannschaft trainieren, das war schon ein echter Rückschlag“, sagt sie. 

Doch die Frau mit der Trikotnummer 1 kämpfte sich Stück für Stück mit der ihr eigenen Beharrlichkeit zurück und ist heute wieder dort angekommen, wo sie vor der OP war. „Ich fühle mich rundum fit, und ich glaube, dass man das auch auf der Platte sieht.“ Beim Sieg der Elfen am vergangenen Sonntag im Bundesligaspiel gegen die HSG Blomberg-Lippe war Hagel jedenfalls eine der besten Spielerinnen auf dem Feld, mit ihren Paraden kaufte sie dem Gegner schon früh den Schneid ab.

Das möchte sie auch am Samstag im DHB-Pokal-Viertelfinale beim Deutschen Meister Thüringer HC wieder tun. Dort geht es um einen Platz im Final Four Ende April, und dort, sagt Hagel, „wollen wir unbedingt dabei sein“. Sie hat keine Angst vor der Übermannschaft aus Thüringen: „Natürlich ist der THC der große Favorit, aber an einem wirklich guten Tag, an dem alles passt, können wir jeden Gegner in Deutschland schlagen.“ Entscheiden wird die Tagesform, „es kommt darauf an, welche Mannschaft perfekte 60 Minuten erwischt“.

Beruflich hat Natalie Hagel, die bei der Stadt Leverkusen angestellt ist, demnächst ein sehr schönes Aufgabenfeld. Sie wird als Standesbeamtin verliebte Paare trauen und sie auf den Weg in ein gemeinsames Leben schicken. Zurzeit wird sie auf die Trauungszeremonie vorbereitet und schreibt an ihrer Rede, die sie dann künftig halten wird. „Bald ist es so weit, dann steht meine erste Trauung bevor“, sagt sie: „Im Moment schaue ich mir halt sehr viele Zeremonien an, damit ich den Ablauf genau kenne und weiß, was ich wann zu sagen und zu tun habe.“ Das weiß sie am Samstag beim Thüringer HC auf jeden Fall sehr genau.