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Die Elfen stehen im Final Four - 34:32 im Krimi beim Thüringer HC

Die Leverkusener Handball-Elfen haben durch ein 34:32 beim Titelverteidiger Thüringer HC das Final Four im DHB-Pokal erreicht und dem THC zugleich die erste Niederlage in der laufenden Saison zugefügt. Anne Jochin und Marlene Zapf mit jeweils acht Toren, Kim Naidzinavicius mit sieben und eine überragend haltende Valentina Salamakha im Tor der Elfen waren die Garanten für den Erfolg.
Damit revanchierten sich die Elfen unter anderem eindrucksvoll für das knappe Aus im Play-off-Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft im April dieses Jahres.
 
60 Minuten reichten nicht aus, um in diesem Handball-Krimi einen Sieger zu ermitteln. Nach einer Stunde Spielzeit stand es 27:27, die Partie wurde um zweimal fünf Minuten verlängert. In dieser Verlängerung gaben die Leverkusenerinnen das Zepter nicht mehr aus der Hand. Der THC fand kein Mittel gegen die aufopferungsvoll kämpfenden Gäste, die sich nach dem Schlusspfiff jubelnd in die Arme fielen.
 
Das Spiel war in der Tat nichts für schwache Nerven. Von Beginn an begegneten sich die Mannschaften auf Augenhöhe, kaum einmal konnte sich eines der beiden Teams deutliche absetzen. Marlene Zapf sorgte in der 14. Minute mit ihrem Tor zum 4:3 für die erste Führung der Gäste, doch schnell war daraus wieder ein 6:4 für den THC geworden, der dann sogar bis auf 10:6 (22.) davonzog.
 
Doch die Elfen ließen sich nicht entmutigen und vor allem nicht abschütteln. Angeführt von den treffsicheren Anne Jochin, Naiara Extremado und Marlene Zapf sowie mit einer enorm starken Valentina Salamanca im Tor, holten die Gäste Tor um Tor auf und gingen in der 26. Minute durch Kim Naidzinavicius erneut mit 11:10 in Führung. Als THC-Kreisläuferin Danick Snelder nach einer rüden Attacke gegen Anne Jochin in der 28. Minute eine Zeitstrafe kassierte, brachten Marlene Tapf und Kim Naidzinavicius die Elfen erneut mit 13:12 in Führung, die Alex Barbosa mit dem Pausenpfiff zum 13:13ausglich.
 
Lief es in den ersten 15 Minuten der zweiten Hälfte noch einigermaßen ausgeglichen, so lagen ab der 45. Minute zumeist die Elfen vorn. Noch fünf Minuten waren zu spielen, als Kim Naidzinavicius mit ihrem Treffer zum 27:24 die Führung auf drei Tore ausbaute, doch auch der THC steckte nicht auf und erzwang durch den Treffer von Barbosa zum 27:27 55 Sekunden vor dem Abpfiff die Verlängerung. Die Elfen ließen keine THC-Führung mehr zu, beim Stand von 31:30 für Leverkusen wurden letztmals die Seiten gewechselt.
 
Es war Kim Naidzinavicius, die mit zwei schnellen Toren auf 33:30 ausbaute, eine Situation, die der THC nicht mehr kontrollieren konnte. Als dann noch Valentina Salamakha beim Stand von 34:31 gegen die frei vor ihr auftauchende Alex Barbosa mit einer Glanzparade reagierte, war das Spiel entschieden.