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Die Elfen im Viertelfinale des EHF-Pokals - Sieg im Rückspiel gegen Michalovce

Renate Wolf hatte fest daran geglaubt, und die "Ober-Elfe" sollte Recht behalten: Mit einem 24:18 (11:11)  im Rückspiel gegen HK Michalovce zog Bayer Leverkusen ins Viertelfinale des EHF-Pokals ein. Nach der 27:33-Niederlage im Hinspiel gaben die auswärts mehr erzielten Tore den Ausschlag zugunsten der Elfen. Deren nächster Gegner wird am Dienstag (11. Februar) in Wien ausgelost, die Termine für das Viertelfinale sind das erste und zweite März-Wochenende.

Mit einer soliden Abwehr, hinter der Torhüterin Valentyna Salamakha eine sichere Bank war, legten die Elfen am Sonntag den Grundstein zum Erfolg. Selbst die bisweilen merkwürdigen Entscheidungen der Unparteiischen aus der Ukraine konnten Leverkusen nicht aus dem Rhythmus bringen. Zur Halbzeit hieß es 11:11, danach gaben die Elfen Gas und ließen sich die zwischenzeitlich auf acht Tore angewachsene Führung nicht mehr aus der Hand nehmen. 15 Minuten lang blieb Michalovce ohne Torerfolg, und der letzte Elfen-Treffer war dem Käpt'n vorbehalten: Das 24:17 durch Desiree Comans konnte Michalovce nur noch zum 24:18 kontern - der Rest war grenzenloser Elfen-Jubel.

24 Stunden zuvor hatte es noch ganz anders ausgesehen. Viele technische Fehler und ein zu zögerliches Spiel in Abwehr und Angriff ließen die Elfen im Hinspiel kaum zum Zuge kommen. Da half auch die enge Deckung gegen die überragende Marianna Rebicova im linken Rückraum nur bedingt. "Wir haben einfach zu viele Fehler gemacht und zu früh und zu unvorbereitet unsere Angriffe abgeschlossen", sagte Renate Wolf: "Außerdem kommen unsere Spielerinnen mit der internationalen Härte nicht zurecht." Am Sonntag hatten sich die Elfen deutlich besser auf den Gegner eingestellt, und auch die Abwehr packte entschlossener zu ein Platz in der Runde der letzten Acht war der verdiente Lohn. 

Bayer Leverkusen - HK Michalovce 24:18 (11:11). - Tore für Leverkusen: Naidzinavicius 7, Egozkue Extremado 4, Jochin 4, Zapf 3, Glankovicova 3, Comans 2, Seidel 1