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In der Ruhe liegt die Kraft - Valentyna Salamakha bleibt ein weiteres Jahr bei den Elfen

Sie ist der Gegenentwurf zu der impulsiven Natalie Hagel: Ruhig, unaufgeregt, fast schon stoisch macht Valentyna Salamakha im Tor der Elfen ihren Job - und sie macht ihn sehr gut. Das wird auch in der nächsten Saison nicht anders sein, denn die Nummer 23 bleibt ein weiteres Jahr in Leverkusen. "Ich kann nicht behaupten, dass diese Entscheidung mir schwer gefallen ist", sagt die 27-Jährige,

die von mehreren europäischen Topklubs umworben wurde: "In den letzten drei Jahren habe ich mich in Leverkusen sehr gut integriert, und es wäre nicht richtig gewesen, jetzt alles hinzuwerfen und zu gehen."

Ein langes Gespräch mit Torwarttrainer Andreas Thiel hat ihre Entscheidung außerdem erheblich beeinflusst: "Die Arbeit mit ihm macht richtig, richtig Spaß." Deshalb hat sie "alle Angebote genau studiert" und sich dann "für das entschieden, was mir momentan sehr wichtig ist: Stabilität und die Elfen-Familie." Es ist ihr ein Anliegen, "für die Mannschaft da zu sein, mein Bestes zu geben und natürlich viel Spaß an gutem Handball zu haben". Geschäftsführerin Renate Wolf reagierte sehr erleichtert auf Salamakhas Entscheidung: "Wir haben eines der effektivsten Torhüter-Gespanne im deutschen Frauenhandball. Vala passt menschlich und sportlich hervorragend zu uns, ich freue mich sehr, dass sie trotz einiger sehr attraktiver Angebote bei uns bleibt."

Als "Vala" im Frühjahr 2011 nach Leverkusen kam, da geschah das zunächst in der Absicht, sich durch regelmäßiges Training bei den Elfen fit zu halten. Bis dahin hatte sie beim ukrainischen Spitzenklub Saporosche gespielt und war auf der Suche nach einem neuen Verein. "Leverkusen hat international einen guten sehr Ruf und war mir schon lange ein Begriff", sagt sie. Deshalb lag es auf der Hand, mit Renate Wolf Kontakt aufzunehmen. Zunächst war "Vala" im Training hinter Laura Glaser und Larissa van Dorst die Nummer drei, doch mit ihrem grundsoliden und effektiven Torwartspiel hatte sie es schon bald in die erste Reihe geschafft und bekam folgerichtig einen Vertrag. Längst bildet sie zusammen mit Natalie Hagel eines der besten Torhüter-Gespanne der Liga, die beiden so unterschiedlichen Spielertypen ergänzen sich perfekt.

Mit acht Jahren wurde Valentyna Salamakha von ihrer Mutter zum Handballtraining geschickt, die ersten Ballkontakte hatte sie in einem Verein in ihrer ukrainischen Heimatstadt Kirowograd. Schnell erkannte die Trainerin, wo die Stärken des ruhigen Mädchens lagen, sie stellte die kleine Valentyna ins Tor. Von 2003 bis 2007 und dann wieder von 2008 bis 2011 spielte Salamakha in Saporosche, unterbrochen nur von einer Saison in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku. International tritt sie für Aserbaidschan an, in der dortigen Nationalmannschaft ist sie die unumstrittene Nummer eins.

In dieser Saison hat "Vala" noch einige große Ziele, die sie mit den Elfen anstrebt. "Ganz klar der Gewinn des DHB-Pokals", sagt sie: "Und natürlich den dritten Platz in der Liga zu halten."