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Der Meister kommt - schwere Aufgabe gegen den Thüringer HC

Der alte und neue Deutsche Meister kommt in die Smidt-Arena, und die Elfen haben am Sonntag zur gewohnten Anwurfzeit um 16.00 Uhr gegen den Thüringer HC eine ganz harte Nuss zu knacken. "Der THC hat gerade mit dem 36:25 gegen den Buxtehuder SV wieder einmal seine ganze Spielstärke gezeigt", sagt Leverkusens Handball-Geschäftsführerin Renate Wolf: "Thüringen ist in Topform, das ist eine sehr hohe Hürde für unsere Mannschaft." Die deshalb auf die Unterstützung ihrer zahlreichen treuen Fans hofft, bei denen sich die Spielerinnen nach der Enttäuschung beim Final Four in Leipzig bereits in einem offenen Brief entschuldigt haben.

 

"Die Mannschaft hat damit Charakter gezeigt", lobt Renate Wolf und fordert gegen den Thüringer HC vollen Einsatz von ihren Elfen: "Wir wollen den dritten Tabellenplatz behaupten und auch in der kommenden Saison auf europäischer Ebene dabei sein, deshalb dürfen wir in den verbleibenden vier Spielen keinen Zentimeter nachlassen." Und wer erinnert sich nicht daran, dass Leverkusen immerhin die einzige deutsche Mannschaft ist, die den THC in dieser Saison geschlagen hat?

 

Wie dicht der Kader der Gäste besetzt ist, verdeutlicht die Tatsache, dass der THC auch ohne die langzeitverletzten Kerstin Wohlbold, Lydia Jakubisova und Anja Althaus in der laufenden Meisterschaft nur einen einzigen Punkt abgegeben hat - in der Hinrunde beim Unentschieden in Buxtehude. Ziel der Mannschaft ist es nun, in den restlichen vier Begegnungen keinen Punkt mehr zu verlieren - dagegen werden am Sonntag zunächst die Elfen etwas einzuwenden haben. Daran, dass der THC als Meister feststeht, obwohl rein rechnerisch noch ein Punkt fehlt, zweifelt längst niemand mehr. "Ich gratuliere dem Thüringer HC zur vierten Deutschen Meisterschaft", sagt Renate Wolf: "Aber schenken werden wir ihnen die beiden Punkte deswegen noch lange nicht."

 

Im Rahmen der Partie am Sonntag wird das Leverkusener Juniorteam für den erneuten Gewinn der Deutschen A-Jugend-Meisterschaft geehrt. Beim Final Four in Leipzig hatte die erfolgreiche Nachwuchsmannschaft als großer Favorit dem Druck standgehalten und zum zweiten Mal in Folge den Titel unter das Bayer-Kreuz geholt - nach einer Saison, in deren Verlauf sie analog zum Thüringer HC nur einen einzigen Punkt abgegeben haben.