HBF

 

WM 2017

Aktion Goldtore

Banner

 

Förderer der Aktion Goldtore 

 Die Werkselfen als App

Newsletter

Wildcats

 

SEAT

 

Zuwachs auf der Königsposition – die Elfen holen Natalie Adeberg

Sie ist ein großes Talent auf der Königsposition im linken Rückraum und wird ihre Tore künftig für die Elfen werfen: Von den Trierer Miezen wechselt die 21-jährige Natalie Adeberg nach Leverkusen. Aus der alten Kaiserstadt kam einst auch Laura Steinbach an den Rhein

sie ist das große Vorbild der jungen Natalie Adeberg, die sich auch in Zukunft einen ähnlichen Karriereverlauf erhofft: „Ich würde schon gerne irgendwann in der Nationalmannschaft spielen, aber zuallererst gilt meine ganze Konzentration den Elfen.“ Damit wird sie erst mal genug zu tun haben, denn immerhin startet Adeberg auch in beruflicher Hinsicht einen kompletten Neuanfang und beginnt in Leverkusen eine Ausbildung zur Bankkauffrau.

Den Tag im Februar, als sie der Ruf aus Leverkusen erreichte, wird Natalie Adeberg nicht so schnell vergessen. Gerade hatte ihr der Arzt eröffnet, dass ihre Knöchelverletzung ein Bänderriss war, da bekam sie den Anruf von den Elfen. „Ich war schon ziemlich sprachlos“, erzählt sie, die an diesem Tag also gleich zweimal überrascht wurde: „Von der Diagnose, denn es hatte sich wirklich nicht wie ein Bänderriss angefühlt, und von diesem Angebot, das natürlich die weitaus angenehmere Überraschung war.“ Und weil eben alles auf einmal kam, musste sie das Gehörte „erst mal sacken lassen. Aber dann habe ich mich total gefreut, und ich freue mich heute umso mehr.“

Natalie Adeberg stammt aus einer sport- und speziell handballbegeisterten Familie, die Schwester spielt in der zweiten Liga, der Vater hilft in seiner Mannschaft ebenfalls noch hin und wieder aus. Die Mutter trainierte die Minis, als Natalie ein Kleinkind war, „deshalb hatte ich gar keine Chance, dem Handball zu entgehen“. Mit der Mama ging Klein-Natalie in die Halle und fand dort sehr schnell sehr großen Spaß am Spiel mit dem Ball. Dabei hätte aus ihr durchaus auch eine hervorragende Schwimmerin werden können, „aber irgendwann musste ich mich entscheiden: Kacheln zählen oder Handball spielen. Und da bin ich lieber beim Handball geblieben.“

In der Bundesliga debütierte die gebürtige Mainzerin Natalie Adeberg in der Saison 2012/13 bei den Trierer Miezen, schnell wurde klar, welcher Rohdiamant das heranwuchs. Der Lohn für die guten leistungen waren Berufungen in die Jugend- und Junioren-Nationalmannschaft. In Leverkusen will die Blondine nun den nächsten Schritt gehen.