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Die Nummer 10 bleibt - Ruta Latakaite-Willig hängt noch ein Jahr dran

Eigentlich wollte sie den Handball nach 22 Jahren zur Seite legen, sich gemeinsam mit ihrem Ehemann Dirk ins Privatleben zurückziehen. Nun hängt Ruta Latakaite-Willig aber doch noch ein Jahr dran, die Freude an dem Sport, der sie seit der Kindheit durch ihr Leben begleitet hat, ist ungebrochen.

"Es macht mir einfach noch viel zu viel Spaß", sagt die Nummer 10 der Elfen, im Abwehrzentrum und in der zentralen Rückraum-Mitte gleichermaßen effektiv.

"Aufhören, nach Hause gehen, nichts mehr machen" oder "zum Abschluss meiner Karriere noch ein Jahr Leistungssport" - Ruta Latakaite-Willig hat ihre Entscheidung zugunsten der Elfen getroffen. "Wir freuen uns sehr, dass Ruti uns noch eine Saison zur Verfügung steht", sagt Renate Wolf, Geschäftsführerin der Handball-Abteilung: "Ihre Erfahrung und ihre Routine können den jungen Leuten über so manche knifflige Situation im Spiel hinweghelfen. Sie ist einfach eine Leitfigur."

Ruta Latakaite-Willig, die für ihr Heimatland Litauen 130 Länderspiele bestritt, kann immerhin auf 22 Jahre Handball-Erfahrung zurückblicken, in diesen 22 Jahren spielte sie unter anderem bei so renommierten Vereinen wie DVSC Debrecen in Ungarn oder Hypo Wien. Stets zählte sie zu den Leistungsträgerinnen, zu denen, die Verantwortung übernehmen, der Mannschaft die Richtung vorgeben. Torgefährlich ist die 34-Jährige außerdem, im Rückraum somit grundsätzlich auf allen Positionen einsetzbar.

Ihre Rückennummer 10, im Fußball die des klassischen Spielgestalters, wollte sie bei den Elfen ursprünglich eigentlich gar nicht haben: "Ich hatte immer die Nummer 2, aber die war ja in Leverkusen durch Marli Zapf besetzt. Da habe ich halt die 10 genommen."