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Der Handball liegt in der Familie - Jennifer Rode wird eine Elfe

Der Name Rode hat im deutschen Frauenhandball einen ausgezeichneten Klang, und die älteste Tochte Jennifer führt die Familientradition mit großem Erfolg fort. In der neuen Saison wird Jennifer "Jeje" Rode ihre Tore für die Elfen werfen, die 18-jährige Linkshänderin wechselt vom Bundesliga-Absteiger HSG Bensheim/Auerbach an den Rhein.

"Wir freuen uns, dass wir mit den Verantwortlichen aus Bensheim zu einer einvernehmlichen Lösung gekommen sind", sagte Leverkusens Handball-Geschäftsführerin Renate Wolf: "Jennifer ist eine der hoffnungsvollsten Linkshänderinnen Deutschlands, und wir sind sicher, dass sie in unserem dualen System optimal gefördert werden kann." Zunächst wird "Jeje",die am 3. August 19 Jahre alt wird, am Landrat-Lucas-Gymnasium ihr Abitur bauen und sich eine WG mit Jugend-Torhüterin Sabrina Romeike teilen.

Mutter Sabine Rode und die drei Töchter Jennifer, Joana und Elaine lernten das Handballspiel allesamt beim MTV Altlandsberg, bei dem Sabine Rode fast bis zu ihrem 40. Geburtstag in der Oberliga Berlin-Brandenburg zu den Leistungsträgerinnen gehörte. Jejes jüngere Schwestern gehören mittlerweile beide den Nachwuchsteams des HC Leipzig an, Joana Rode steht im DHB-Kader der U18-Juniorinnen.

Jennifer Rode war gerade mal fünf Jahre alt, als sie in der Bambini-Mannschaft des MTV Altlandsberg mit dem Handballspiel begann.  2008 mit gerade 13 Jahren wechselte sie aus Altlandsberg ins Sportinternat nach Frankfurt/Oder und gehörte vier Jahre später zum Bundesligakader des FHC. Nach der Insolvenz des Vereins schloss sie sich im Sommer 2013 dem Bundesliga-Aufsteiger HSG Bensheim/Auerbach an, ehe nun der Wechsel nach Leverkusen erfolgt. Bei den Elfen möchte "Jeje" den nächsten Schritt machen und "immer so gut wie möglich mit vollem Einsatz zur Stammspielerin in der Bundesliga werden". Bei allem Talent weiß sie aber auch, dass "ich noch viel lernen muss und will, ich will viel erreichen".

In den letzten Jahren war "Jeje" fester Bestandteil der Juniorinnen-Nationalkader des Deutschen Handballbundes (DHB), mit der U20 holte sie bei der WM in Kroatien in der vergangenen Woche den vierten Platz. Damit endete die Juniorinnen-Zeit von Jennifer Rode, aber sie ist fest entschlossen, das Trikot mit dem Bundesadler auch weiterhin zu tragen. Im erweiterten Kader von Bundestrainer Heine Jensen ist ihr Name bereits vermerkt, in Leverkusen will sie nun alles daransetzen, ihre großen Ziele zu verwirklichen.