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Saisonstart in der Handball Bundesliga Frauen - die Elfen bei der HSG Blomberg-Lippe

Es ist noch eine Rechnung offen zwischen den Leverkusener Werkselfen und der HSG Blomberg-Lippe, die am Samstag (18.00 Uhr) zum Saisonauftakt der HBF erster Gastgeber für Renate Wolf und ihr Team ist. Beim Final Four um den DHB-Pokal am letzten April-Wochenende in Leipzig verloren die Elfen im Halbfinale gegen Blomberg und verpassten damit das Endspiel gegen den HC Leipzig.

„Das steckt sicher noch in einigen Köpfen drin“, sagt Renate Wolf, die weiß, dass die Partie im Lipperland keine einfache Aufgabe für ihre Mannschaft wird: „Ich schätze die Arbeit von Blombergs Coach Andre Fuhr sehr, er ist einer der dienstältesten Trainer in der Bundesliga und wird sein Team optimal auf uns einstellen.“ Dennoch wollen natürlich auch die Werkselfen nach einer etwas turbulenten Vorbereitung so gut wie möglich in die Saison starten - am liebsten natürlich mit einem Auswärtssieg, um bereits ein gutes Fundament für das erste Heimspiel am 14. September (16.00 Uhr) in der Leverkusener Smidt-Arena gegen die SG BBM Bietigheim zu legen.

Die HSG Blomberg-Lippe musste in der abgelaufenen Saison zwar in der Abstiegsrunde antreten, dominierte in dieser aber deutlich und belegte am Ende den siebten Tabellenplatz. Trainer Andre Fuhr, seit 2002 im Lipperland im Amt, setzt nach dem Wechsel der beiden niederländischen Toptorjägerinnen Isabelle Jongenelen und Angela Malestein zum Liga-Konkurrenten Bietigheim in erster Linie auf den Nachwuchs. Mit Xenia Smits, die bereits zum erweiterten Kader der A-Nationalmannschaft gehört, sowie unter anderem Kim Wahle und Neuzugang Gordana Mitrovic ist die HSG vor allem im Rückraum bestens aufgestellt. Die Verpflichtung der torgefährlichen montenegrinischen Nationalspielerin Jelena Markovic soll in erster Linie die Lücke schließen, die die beiden Linkshänderinnen Jongenelen und Malestein hinterlassen haben. „Blomberg hat eine weitgehend eingespielte Mannschaft und mit Xenia Smits eines der größten Talente im deutschen Handball“, sagt Renate Wolf: „Die Achse Rückraum-Kreis funktioniert bei der HSG hervorragend.“

Aber auch die Werkselfen haben sich auf vielen Positionen gut verstärkt. Am Kreis und in der Abwehr gehört die neue Spielführerin Jenny Karolius zu den Besten in Deutschland, und im Rückraum gelten Linkshänderin Jennifer Rode und Natalie Adeberg als zwei der größten Talente ihrer Altersklasse. Hinzu kommen unter anderem die Routiniers Anne Jochin, Kim Naidzinavicius und Ruta Latakaite-Willig im Rückraum sowie das eingespielte Torhüter-Duo mit Natalie Hagel und Valentyna Salamakha. „Leverkusen muss man sicher mit aufzählen, wenn es um den erweiterten Favoritenkreis geht“, sagt Bundestrainer Heine Jensen.