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Wolf warnt vor den Vulkan-Ladies: „Nicht überrollen lassen“

Die Erinnerung ist noch einigermaßen frisch, das Spiel liegt ja auch gerade erst sechs Wochen zurück. Da gewannen die Leverkusener Elfen ihr Heimspiel gegen die Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern mit 31:29 und waren dabei vor allem in der Anfangsphase nicht sonderlich souverän zu Werke gegangen.

1:6 hieß es nach einer Viertelstunde, und genau daran denkt Trainerin Renate Wolf vor dem DHB-Pokal-Achtelfinale am Samstag (19.30 Uhr), wenn die Ladies aus der Eifel erneut in der Smidt-Arena zu Gast sind. „Wir dürfen uns nicht wieder in den ersten 15 Minuten überrollen lassen“, sagt die Chefin und warnt ihre Mannschaft vor „einem unbequemen Gegner und einem schweren Spiel“.

Zu Recht, denn die Vulkan-Ladies haben nach schwachem Start in der Bundesliga (0:8 Punkte) in den letzten Wochen mächtig aufgeholt. Zuletzt gewannen die Ladies gegen die HSG Blomberg-Lippe und bei der SG BBM Bietigheim und hatten auch beim knappen 26:28 beim noch ungeschlagenen VfL Oldenburg durchaus ihre Chancen. Das Pokal-Achtelfinale erreichte Koblenz/Weibern seinerzeit mit dem ersten von mittlerweile zwei Auswärtssiegen bei der vor Saisonbeginn hochgehandelten SG BBM Bietigheim.

Renate Wolf fordert ihre Mannschaft deshalb auf, konzentriert an die zuletzt gezeigten Leistungen beim Deutschen Meister Thüringer HC, gegen den Buxtehuder  SV und am vergangenen Samstag bei Frisch Auf Göppingen anzuknüpfen und den nächsten Schritt auf dem Erfolgsweg zu gehen. Immerhin ist das abermalige Erreichen des Final Four im April 2015 eines der wichtigsten Saisonziele der Elfen, die aber in den Tagen vor dem Pokalspiel nicht in voller Mannschaftsstärke trainieren konnten. Aus gesundheitlichen Gründen fehlten zeitweise Spielführerin Jenny Karolius sowie die beiden Linkshänderinnen Jennifer Rode und Johanna Heldmann. Sicher nicht dabei ist am SamstagRückraumspielerin Kristina Logvin, die sich einem operativen Eingriff am Knie unterziehen musste, zudem knickte Pia Adams im Training um.

In Leverkusen hofft man zur ungewohnten Anwurfzeit am Samstagabend um 19.30 Uhr jedenfalls auf ein volles Haus. „Die Zuschauer müssen nach dem Spiel der Fußball-Bundesliga zwischen Bayer Leverkusen und dem FSV Mainz 05 ja nur die Straßenseite wechseln, um sich ein  Bild davon zu machen, wie erfolgreich der Frauenhandball in unserer Stadt ist“, sagt Teammanagerin Jutta Ehrmann-Wolf.