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Die Elfen im DHB-Pokal-Viertelfinale – souveräner Sieg gegen Koblenz

Nur noch ein Spiel trennt die Leverkusener Werks-Elfen vom Einzug ins Final Four 2015. Mit einem souveränen, nie gefährdeten und auch in der Höhe verdienten 37:26 (20:15) gegen die Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern erreichte das Team von Renate Wolf das Viertelfinale im DHB-Pokal und holte sich damit eine gute Portion Selbstvertrauen für das Bundesliga-Heimspiel am kommenden Mittwoch (12. November/19.30 Uhr) in der Smidt-Arena gegen den amtierenden Pokalsieger HC Leipzig.

„Ich bin glücklich“, sagte Renate Wolf, „glücklich, weil wir die nächste Runde erreicht haben, und glücklich über die Art und Weise, wie dieser Sieg gegen Koblenz zustandegekommen ist.

Nur mit einem Zwölfer-Kader waren die Elfen vor 600 Zuschauern in der Smidt-Arena gegen die Vulkan-Ladies angetreten, unter anderem fehlte Jenny Karolius, die wegen ihrer im Spiel bei Frisch Auf Göppingen erlittenen Gehirnerschütterung pausieren musste und in ihrem Amt als Spielführerin von Anne Jochin vertreten wurde. Dennoch ließen die Gastgeberinnen von Beginn an keinen Zweifel an ihren Ambitionen aufkommen. Hatten die Elfen noch vor sechs Wochen im Bundesligaspiel gegen Koblenz den Anfang verschlafen und am Ende nur knapp mit zwei Toren gewonnen, so zeigten sie dieses Mal ein anderes Gesicht. Von Beginn an hochkonzentriert in der Abwehr, druckvoll im Angriff, umsichtig gelenkt von Nationalspielerin Kim Naidzinavicius und Anne Jochin, die insgesamt elf Tore erzielte und eines ihrer besten Saisonspiele machte.

Naidzinavicius und Jochin bekamen ein Sonderlob von Renate Wolf, ebenso die am Kreis und in der Abwehr unermüdlich rackernde und kämpfende Anna Seidel (Wolf: „Ein Riesenspiel von Anna“) sowie die beiden Torhüterinnen Valentyna Salamakha und Natalie Hagel, die beide jeweils eine Halbzeit spielten. „Wir haben vor der Pause den Grundstein gelegt“, sagte die Trainerin: „In der zweiten Hälfte haben wir uns dann nochmal gesteigert, das gibt mir sehr viel Zuversicht für das Spiel gegen Leipzig.“

Die Vulkan-Ladies  hatten zu keiner Zeit die Chance, ihren Aufwärtstrend der letzten Wochen zu bestätigen. 20 Minuten vor dem Ende probierte Trainer Christoph Barthel die Variante mit einer siebten Feldspielerin im Angriff und offener Manndeckung gegen Naidzinavicius und Jochin in der Abwehr. „Ich musste ja irgendwas versuchen“, sagte er: „Aber es hat leider nichts geklappt.“

Ob es bei den Elfen auch gegen Leipzig so klappt, wird sich erst am Mittwochabend herausstellen. „Der HCL ist eine der besten deutschen Mannschaften mit einer Weltklasse-Torhüterin und einem enorm starken Rückraum“, sagte Renate Wolf: „Da dürfen wir uns 60 Minuten lang keine Schwäche erlauben.“ Wenn Kim Naidzinavicius ihre fast ansatzlosen Gewaltwürfe aus der zweiten Reihe am Mittwoch auch so platziert in den Winkel hämmert, wie sie es am Samstag gegen Koblenz getan hat, dürfte aber selbst eine Ausnahmetorhüterin wie Katja Schülke alle Hände voll zu tun haben.

Bayer Leverkusen - Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern 37:26 (20:15)

Tore für Leverkusen: Jochin (11), Naidzinavicius (9/3), Rode (6), Seidel (5), Müller (2), Latakaite-Willig (1), Heldmann (1), Adeberg (1), Loest (1)
Tore für Koblenz: Kinlend (6), Winter (5), Prak (4), Thorgeirsdottir (4/4), Varga (3/3), Ingenpaß (1),Thomas (1), Sorger (1), Sazdovski (1)

Schiedsrichter: Julian Köppl / Denis Regner