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Heimspiel-Marathon erfolgreich beendet: Die Elfen gewinnen auch gegen Lubin

Mit einem 30:23 (13:8) gegen den polnischen Vertreter Zaglebie Lubin in der dritten Runde des EHF-Cups beendeten die Leverkusener Werks-Elfen ihren Heimspiel-Marathon. Drei  Siege in drei Wettbewerben Koblenz, Leipzig und Lubin geschlagen, darauf lässt sich aufbauen.

Im Hinblick auf das Rückspiel am kommenden Sonntag in Lubin warnt Trainerin Renate Wolf allerdings zu Recht: „Sieben Tore sind gut, aber sie sind keine Garantie für das Weiterkommen. In Lubin wird uns eine gewaltige Kulisse erwarten, darauf müssen sich vor allem meine jungen Spielerinnen einstellen.“

Mit 2500 Zuschauern rechnet Lubins Trainerin Renata Jakubowska im Rückspiel, und wenn man sich vor Augen führt, wieviel Stimmung schon die 35 mitgereisten polnischen Fans in der Smidt-Arena machten, dann wird die angestrebte Qualifikation für das Achtelfinale wirklich kein Selbstläufer. „Wir werden das Spiel gründlich analysieren und besprechen und uns dann möglichst optimal auf Lubin einstellen“, sagte Renate Wolf: „Wir haben eine anstrengende Woche hinter uns und noch ein Spiel bis zur EM-Pause vor uns, in dem wollen wir die nächste Runde klarmachen.“ Den Sieben-Tore-Vorsprung aus dem Hinspiel verteidigen und damit als Achtelfinalist im EHF-Cup den Jahreswechsel erleben, das ist das letzte große Ziel der Elfen im Jahr 2014.

Kulisse hin oder her, mit der im Hinspiel gezeigten Leistung ist das Achtelfinale in jedem Fall ein durchaus realistisches Ziel für die jungen Elfen. In der ersten Halbzeit leistete sich die Profi-Mannschaft aus Lubin enorm viele Fehler, die die Gastgeberinnen eiskalt und entschlossen ausnutzten. „Wir haben Tempo gemacht und uns nicht aus dem Rhythmus bringen lassen“, sagte Renate Wolf, die es außerdem lobend erwähnte, dass „meine Spielerinnen mittlerweile hervorragend in der Lage sind, taktische Vorgaben über einen längeren Zeitraum hinweg gut umzusetzen“.

Aus einer geschlossenen Mannschaft ragten zwei Namen heraus. Torhüterin Valentyna Salamakha entschärfte etliche präzise Würfe der Polinnen, die in Rückraumspielerin  Joanna Obrusiewicz ihre herausragende Kraft hatten, und Anna Seidel rackerte und ackerte am Kreis und in der Abwehr in bester Manier und belohnte sich dafür selbst mit acht Toren. „Vala und Anna verdienen heute ein Extralob“, sagte die Chefin, die außerdem darauf hinwies, dass „beispielsweise Jennifer Rode mit ihren 19 Jahren, wie auch einige andere, heute ihr erstes Europacupspiel gemacht und sich super geschlagen hat“. Und sieben Tore erzielte.

Das nächste Heimspiel in der Smidt-Arena findet am ersten oder zweiten Januar-Wochenende statt, abhängig von der Auslosung des DHB-Pokal-Viertelfinales am kommenden Mittwoch. Sollte das Los ein Heimspiel ergeben, würde das voraussichtlich am 5. Januar stattfinden, in jedem Fall ist am 11. Januar in der Bundesliga Aufsteiger Spreefüxxe Berlin in  Leverkusen zu Gast.

Bayer Leverkusen – MKS Zaglebie Lubin 30:23 (13:8)

Tore für Leverkusen: Seidel (8), Rode (7), Karolius (5), Naidzinavicius (5/2), Jochin (2), Latakaite-Willig (1), Adeberg (1), Loest (1)

Tore für Lubin: Obrusiewicz (10/2), Jochymek (5), Paluch (3), Premovic (2/1), Konofal (1), Piechnik (1), Walczak (1)

Schiedsrichter: Scevola / Alperan (Italien)