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Der Kampf der Elfen um das Final Four - DHB-Pokal-Viertelfinale beim Buxtehuder SV

Der Kampf um einen Platz im Final Four geht in die entscheidende Phase, auf dem Weg dorthin müssen die Leverkusener Handball-Elfen am Sonntag (15 Uhr) die letzte hohe Hürde beim Buxtehuder SV überspringen. Es ist Teil eins der Handball-Trilogie "Die Elfen gegen Buxte", bereits im Februar stehen sich die beiden alten Rivalen im Hin- und Rückspiel des EHF-Cup-Achtelfinales erneut gegenüber.

"Wir haben jetzt eine ganze Reihe von Endspielen gegen einen enorm starken Gegner vor uns", sagt Renate Wolf, die ihrem Trainerkollegen Dirk Leun ein großes Lob ausspricht: "Wie er es immer wieder schafft, trotz vieler verletzter Leistungsträgerinnen eine schlagkräftige und gefährliche Mannschaft auf die Beine zu stellen, verdient höchsten Respekt. Das wird kein Spaziergang für uns."

Das Lazarett des BSV ist derzeit das wohl größte der Liga. Mittel- bis langfristig fehlen die Rückraumspielerinnen Isabell Klein, Friederike Gubernatis, Jana Podpolinski und Josephine Techert sowie Rechtsaußen Stefanie de Beer. Um diese Misere wenigstens ein bisschen aufzufangen, holte der BSV nach der EM-Pause die eigentlich vor zwei Jahren zurückgetretene Ex-Nationalspielerin Stefanie Melbeck aus der sportlichen Rente. Die 37-jährige Linkshänderin hatte ihre Handballschuhe vor der Geburt ihres Sohnes Kjell eigentlich schon an den Nagel gehängt, zeigte aber beim Sieg des BSV gegen den VfL Oldenburg vor wenigen Tagen eine beachtliche Leistung. "Das war schon nicht schlecht, was Steffi Melbeck da nach einer so langen Pause auf Anhieb geleistet hat", sagt Renate Wolf, die ihre Elfen keinesfalls in der Favoritenrolle sieht: "Buxtehude ist in der Hölle Nord kaum zu schlagen."

Immerhin kommen aber auch die Elfen mit der Empfehlung eines 31:28-Sieges beim bisherigen Tabellendritten TuS Metzingen nach Buxtehude. Renate Wolf setzt beim BSV erneut auf Stabilität in der Abwehr und ein kluges Aufbau- und Angriffsspiel ihrer Mannschaft: "Wir müssen in der Deckung aggressiv zu Werke gehen und im Angriff in der Lage sein, auf unterschiedliche Abwehrsysteme des Gegners schnell und effektiv zu reagieren." Fehlen werden ihr dabei im Rückraum Linkshänderin Johanna Heldmann (Erkältung) und Ruta Latakaite-Willig (Achilllessehnenprobleme), auch hinter dem Einsatz von Kreisläuferin Anna Seidel steht noch ein Fragezeichen.

In der Woche darauf geht es dann zunächst mit dem Ligabetrieb weiter, die Elfen bestreiten am 11. Januar in der Smidt-Arena ihr erstes Heimspiel im neuen Jahr gegen den starken Aufsteiger Spreefüxxe Berlin (Anwurf 16.00 Uhr). Renate Wolf und ihre Spielerinnen hoffen auf viele Zuschauer: "Zum einen sind wir wie immer auf die Unterstützung unserer treuen Fans angewiesen, und zum anderen hat sich die Mannschaft mit den starken Leistungen in den letzten Spielen eine große Kulisse verdient."