HBF

 

WM 2017

Aktion Goldtore

Banner

 

Förderer der Aktion Goldtore 

 Die Werkselfen als App

Newsletter

Wildcats

 

SEAT

 

Aus der Traum vom Final Four - die Elfen verlieren in Buxtehude

"Es gibt solche Spiele", sagte Renate Wolf, und die Trainerin der Leverkusener Handball-Elfen machte nicht den leisesten Versuch, nach irgendwelchen Entschuldigungen zu suchen. Noch nie habe sie eine so desolate Leverkusener Mannschaft erlebt wie beim 20:30 (13:16) im DHB-Pokal-Viertelfinale gegen den Buxtehuder SV: "Es hat nichts geklappt, wir konnten uns heute auf unsere Leistungsträgerinnen nicht verlassen und andere haben ihre daraus entstehenden Chancen nicht genutzt. Ich bin schon sehr enttäuscht von meiner Mannschaft."

Dabei hatte es gar nicht so schlecht angefangen für die Elfen, die mit 1:0 und 2:1 vorne lagen und auch beim Ausgleich zum 3:3 noch auf Augenhöhe agierten. Dann aber blieb Leverkusen acht Minuten ohne Tor und den Vorteil aus der daraus resultierenden 9:3-Führung gab Buxtehude nicht mehr her. Zweimal noch schafften die Elfen beim Stand von 10:12 und 13:15 fast den Anschluss und auch der 13:16-Pausenrückstand gab durchaus noch Anlass zur Hoffnung. Doch als Buxtehude nach dem Seitenwechsel innerhalb von fünf Minuten auf 20:13 erhöhte, war das Spiel gelaufen.

"Wir sind ordentlich gestartet", resümierte Renate Wolf, bemängelte aber die schon in der Anfangsphase mangelhafte Chancenverwertung im Angriff. "Da haben wir drei, vier Hundertprozentige nicht im Tor untergebracht und sowas verunsichert eine Mannschaft natürlich." In der Folge ließen sich die Elfen sowohl in der teilweise chaotischen Abwehr als auch in der ideenlosen Offensive den Schneid abkaufen, hinzu kamen technische Fehler und, so Wolf, "immer wieder die falschen Entscheidungen auf der Platte. Damit haben wir uns sukzessive in ein Desaster manövriert." Allerdings versäumte es die Chefin auch nicht, dem Gegner ihren Respekt zu zollen und Buxtehude zu einem "auch in dieser Höhe völlig verdienten Sieg" zu gratulieren. Buxte-Trainer Dirk Leun war angesichts des Spielverlaufs fast ein bisschen konsterniert: "Dass wir hier gegen eine der angriffsstärksten Mannschaften der Liga mit zehn Toren gewinnen, damit hat wahrscheinlich niemand von uns gerechnet."