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Niederlage gegen die Füchse – Wolf kündigt harte Arbeit an

Es lief nicht viel zusammen in diesem ersten Heimspiel der Elfen im neuen Jahr. Die Füchse Berlin waren von Beginn an präsenter, sie kauften den Elfen früh den Schneid ab und durften schließlich mit einem verdienten 30:25 (12:10)-Auswärtssieg im Gepäck die Heimreise an die Spree antreten. „Mir haben im Spiel meiner Mannschaft 40 Prozent von dem, was wir eigentlich können, gefehlt“, resümierte Elfen-Trainerin Renate Wolf: „Die Abwehr war zwischenzeitlich ein Chaos, das Spiel nach vorne viel zu langsam, und wir haben einfachste Fehler gemacht.“ Und wie schon bei der Pokal-Niederlage vor Wochenfrist in Buxtehude brachten die Elfen in der Anfangsphase etliche hundertprozentige Chancen nicht im Tor der Gäste unter.

Dennoch spielte Leverkusen 20 Minuten lang ordentlichen Handball und lag in der 18. Minute mit 9:6 vorne – es war die einzige Drei-Tore-Führung der Gastgeberinnen im gesamten Spielverlauf. Danach kamen die Füchse in Fahrt, arbeiteten sich, so ihr Trainer Lars Melzer, „mit einer geringen Fehlerquote, eiserner Disziplin und einer starken Abwehr“ Tor um Tor heran. Die Elfen wurden hektisch, sie schafften es nicht mehr, die Vorgaben der Trainerin umzusetzen und scheiterten zudem immer wieder an der ausgezeichneten Berliner Torhüterin Jule Plöger. Allerdings: Natalie Hagel im Tor der Elfen stand ihrem Gegenüber in nichts nach, sie war an diesem Tag die mit Abstand Beste im Team von Renate Wolf und die einzige, die Normalform erreichte.

Ein einziges Mal noch gingen die Gastgeberinnen in der zweiten Hälfte in Führung – beim 15:14 in der 38.Minute durch die ansonsten ebenfalls weit unter ihrem Niveau spielende Kim Naidzinavicius. Danach war es vorbei mit dem Widerstand und der Moral der Elfen. Von 20:19 zogen die Füchse binnen fünf Minuten auf 25:20 davon, dem hatten die Elfen nichts mehr entgegenzusetzen. Am Ende stand die zweite Niederlage im zweiten Spiel des Jahres, dennoch bleiben die Elfen in der Tabelle auf Platz sechs.

In der kommenden Woche soll der Grundstein dafür gelegt werden, dass es von diesem Platz sechs wieder nach vorne geht. „Ich kann hier und heute versprechen, dass wir knallhart an der Abwehr arbeiten werden“, sagte Renate Wolf: „Ein solches Abwehrverhalten wie heute kann und werde ich nicht mehr akzeptieren.“ Wie schon in Buxtehude bemängelte die Chefin außerdem die Tatsache, dass ihr auf der Bank die Alternativen fehlen, „wenn die Etablierten ihre Leistung nicht abrufen können. Die zweite Reihe nutzt einfach ihre Chancen nicht, das finde ich sehr enttäuschend.“

In den kommenden beiden Wochen geht es gegen die anderen beiden Aufsteiger, erst müssen die Elfen zur SV Celle, ehe am 25.Januar im nächsten Heimspiel die Bad Wildungen Vipers zu Gast in der Smidt-Arena sind. Renate Wolf versprach Besserung: „Wir haben im Angriff genügend Potenzial .“ Und an der Abwehr wird in den nächsten Tagen wie gesagt gearbeitet: „Da können sich die Damen schon mal drauf einstellen.“

Bayer Leverkusen - Füchse Berlin 25:30 (10:12)

Tore für Leverkusen: Rode (8/2), Jochin (7), Naidzinavicius (4), Seidel (2), Karolius (2), Heldmann (1), Adeberg (1)

Tore für Berlin: Gustin (9/5), Linke (6), Sviridenko (5), Beier (4), Eber (4), Steinbach (2)

Schiedsrichter: Miriam Jarke / Sandra Senk