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Die Mannschaft der Stunde kommt in die Smidt-Arena - die Elfen im EHF-Cup gegen den Buxtehuder SV

Europapokal ist angesagt, und Renate Wolf weiß sehr genau, welches Kaliber am Sonntag (8. Februar/16.00 Uhr) in der Smidt-Arena zu Gast ist: "Der Buxtehuder SV ist die Mannschaft der Stunde im deutschen Frauenhandball", sagt die Chefin: "Sie haben ein eingespieltes Team, eine der stabilsten Abwehrformationen überhaupt und sind mit dem Comeback von Stefanie Melbeck noch um einiges stärker geworden, als sie ohnehin schon waren." Buxtehude sei deshalb im Achtelfinale des EHF-Cups ganz klar der Favorit: "Und das ist keine Tiefstapelei, sondern eine absolut realistische Einschätzung."

Die Elfen haben sich mit dem 34:31-Sieg in Trier Selbstvertrauen für das schwere Spiel gegen Buxtehude geholt. "Das war wichtig für die Moral", sagt Renate Wolf, die ihrer Mannschaft trotz der vielen Gegentore ein verbessertes Abwehrverhalten bescheinigte. "Dennoch", so Wolf, "muss man kein Experte sein, um zu erkennen, dass die Elfen gegen Buxtehude zwar Gastgeber, aber dennoch Außenseiter sind." Immerhin kann die Chefin bis auf Ruta Latakaite-Willig ihren kompletten Kader einsetzen, ein Fragezeichen steht lediglich noch hinter dem Einsatz von Torhüterin Natalie Hagel (Knieprobleme).

In der laufenden Saison ist es vor allem dem Buxtehduer SV zu verdanken, dass das Rennen um die Meisterschaft an Spannung und Fahrt aufgenommen hat. Am vergangenen Wochenende übernahm das Team von Trainer Dirk Leun mit dem 35:27 in Göppingen die Tabellenführung und verdrängte den bis dato unangefochtenen Thüringer HC von der Spitze. Erst vier Punkte gab Buxtehude in seinen bisherigen 14 Ligaspielen ab, einen beim 31:31 am sechsten Spieltag beim Gastspiel in Leverkusen. Verloren hat der BSV in dieser Saison bislang nur einmal: Beim 26:29 am achten Spieltag bei der SG BBM Bietigheim.

Dabei hatte Buxte in der Sommerpause komplett auf Neuverpflichtungen verzichtet, angesichts der Verletzungsmisere Ende vergangenen Jahres aber eine alte Bekannte aus dem sportlichen Ruhestand geholt. Anfang Dezember gab der Verein bekannt, dass die frühere Nationalspielerin Stefanie Melbeck bis zum Saisonende für den BSV auf der Platte steht. Die Linkshänderin hatte  Ende 2012 wegen der bevorstehenden Geburt ihres ersten Kindes ihre Karriere eigentlich schon beendet, zählt aber mittlerweile wieder zu den absoluten Leistungsträgerinnen. Zudem ist Nationalspielerin Isabell Klein nach ihrem Mittelfußbruch wieder dabei. Verzichten muss Leun auf Jana Podpolinski (Bruch im Fußgelenk) und die schwedische Kreisläuferin Ulrika Agren (Ellbogenverletzung). Die in dieser Saison erfolgreichste Werferin des Buxtehuder SV ist Rückraumspielerin Jessica Oldenburg, die in der Scorerliste der HBF mit 86 Toren aus 14 Spielen die Nummer sieben ist.

Übrigens: Vor dem Spiel gegen den Buxtehuder SV darf sich der Handball-Nachwuchs in Leverkusen wieder auf Geschenke freuen. Der Verein zur Förderung des Leverkusener Frauenhandballs übergibt der erfolgreichen C-Jugend von Trainerin Sylke Juhnke einen Satz nagelneuer T-Shirts. Zuletzt war beim Heimspiel gegen die Füchse Berlin die von Nachwuchs-Koordinatorin Sybille Gruner betreute B-Jugend in diesen Genuss gekommen.