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Der Meister kommt in die Smidt-Arena - Wolf: "Den THC ein bisschen ärgern"

Der Deutsche Meister kommt in die Smidt-Arena, und nicht nur für Renate Wolf sind die Vorzeichen ganz klar. "Wir wollen natürlich versuchen, den Thüringer HC ein bisschen zu ärgern, aber obwohl wir Gastgeber sind, ist der THC ganz eindeutig in der Favoritenrolle", sagt die Cheftrainerin der Leverkusener Werks-Elfen vor dem mit Spannung erwarteten Spitzenspiel in der Handball Bundesliga Frauen (HBF) am Mittwochabend (Anwurf 19.30 Uhr).

Zwar haben die Elfen als einzige deutsche Mannschaft drei der letzten zehn Vergleiche gegen das mit nationalen und internationalen Stars gespickte Team aus Bad Langensalza gewonnen, doch in den aktuellen Überlegungen von Renate Wolf spielt das keine Rolle. "Das liegt weit zurück und ist kein Maßstab für das Spiel am Mittwoch", sagt die Chefin: "In dieser Saison haben wir einmal gegen den THC gespielt und verloren, auch wenn das Ergebnis von 25:28 aus unserer Sicht akzeptabel war."

THC-Trainer Herbert Müller muss in Leverkusen aller Voraussicht nach auf die am Knie verletzte Nationaltorhüterin Jana Krause verzichten, und er warnt seine Mannschaft eindringlich vor einem "sehr, sehr schweren Spiel. Nach der Länderspielpause wäre mir ein leichterer Gegner als Leverkusen sehr viel lieber gewesen. Wir wissen sehr gut, wie gefährlich die Elfen sein können", sagt der Coach. Für Leverkusen ist es ebenfalls das erste Spiel nach dreieinhalb Wochen Ligapause. "Da gilt es erstmal, wieder in den Rhythmus zu finden", sagt Renate Wolf. Dieser Rhythmus war zuletzt kein schlechter, aus den beiden Spielen gegen den VfL Oldenburg und die Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern holten die Elfen die volle Punktzahl und präsentierten sich als homogene Einheit, die über die mannschaftliche Geschlossenheit zum Erfolg fand. "Dieses Wir-Gefühl, dieser Teamgedanke ist eine sehr starke Komponente in unserem Spiel", sagt Renate Wolf, die darauf hofft, dass es auch gegen den Champions-League-Viertelfinalisten aus Thüringen für ein paar kleine Nadelstiche reicht. Wichtig dafür ist natürlich eine volle Halle, deshalb rufen die Elfen ihre Fans auf, sie am Mittwoch nicht im Stich zu lassen: "Jeder einzelne Besucher, jede Trommel ist wichtig für uns", sagt die Chefin: "Ich hoffe, dass unsere Anhänger die guten Leistungen der letzten Wochen honorieren und uns gegen den THC lautstark unterstützen."

Möglicherweise spielen die Elfen innerhalb von nur fünf Tagen sogar eine vorentscheidende Rolle in der Meisterschaft. Bereits am Samstagnämlich tritt Leverkusen zum insgesamt fünften Mal in dieser Saison gegen den Buxtehuder SV an. Anpfiff in der "Hölle Nord" ist um 16.00 Uhr, zu sehen ist die Partie im Lvestream ab 15.45 Uhr unter www.bsv-live.de und im Videoportal der HBF unter www.hbf-video.net. Tabellenführer Buxtehuder SV und Verfolger Thüringer HC trennt gerade mal ein einziger Punkt - umso wichtiger ist für beide ein Sieg gegen die Elfen. "Wir sehen das sehr entspannt", sagt Renate Wolf: "Wir wollen uns natürlich so gut wie möglich aus der Affäre ziehen, aber es ist sicher jedem klar, dass wir in beiden Spielen der krasse Außenseiter sind."