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Diagnose Kreuzbandriss – Saisonaus für Anne Jochin

Seit Montag ist es Gewissheit, was Buxtehudes Mannschaftsarzt bereits am Samstag in der Halle vermutet hatte: Die Verletzung, die Anne Jochin nach 48 Sekunden der Partie zwischen dem Buxtehuder SV und den Leverkusener Werks-Elfen (28:27) erlitt, entpuppte sich als Riss der vorderen Kreuzbandes im linken Knie. Ein MRT in der Praxis von Kniespezialist Professor Dr. Jürgen Höher in Köln ergab einen eindeutigen Befund. 

Das bedeutet Saisonaus und sechs Monate Pause für die erfahrenste Spielerin des jungen Elfen-Teams. „Für uns ist das natürlich ein echter Schlag“, sagte Trainerin Renate Wolf, die nun in den verbleibenden Saisonspielen auf ihren „Kindergarten“ setzt: „Jetzt müssen die Jungen ran, das ist Herausforderung und Chance zugleich. Ich vertraue meinen Spielerinnen, unter anderem werden Kim Naidzinavicius und Flummi Karolius die jungen Leute führen. Alle können und werden daran wachsen."

Anne Jochin konnte am Tag nach dem Missgeschick schon wieder lächeln. „Ich kann es ja nicht mehr ändern, also heißt es nach vorne schauen und alles tun, um so schnell wie möglich wieder auf die Beine zu kommen“, sagte sie: „Ich verspreche, dass ich alles tue, was die Ärzte sagen, und dass ich topfit und hochmotiviert wie immer zurückkommen werde.“ Sie möchte auch die fragliche Szene, in der ihr eine Buxtehuder Spielerin von hinten gegen das Knie flog, nicht mehr sehen: „Was soll mir das bringen? Es ist doch letztlich vollkommen egal.“ Ausdrücklich bedankte sich die 30-Jährige für die große Anteilnahme und die Unterstützung ihres Vereins und der vielen Freunde und Bekannten aus der gesamten Liga: „Ich freue mich wirklich, dass sich alle so um mich kümmern. Das gibt einem ein echt gutes Gefühl.“

Zunächst heißt es jetzt abwarten, bis die enorme Schwellung und der Bluterguss in dem lädierten Gelenk abgeklungen sind, erst dann wird Anne Jochin operiert. Danach wird das Gelenk für ca. drei Wochen „stillgelegt“, ehe der langsame Wiederaufbau beginnt. Bis zum Start der neuen Saison Mitte September könnte es eng werden, aber Joschi will nichts unversucht lassen. „Bange machen gilt nicht“, sagt sie: „Es ist meine erste wirklich schwere Verletzung nach mehr als zehn Jahren Leistungssport, davon lasse ich mich nicht entmutigen.“

Foto: Privat