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„Von Minute zu Minute gesteigert“: Die Elfen gewinnen gegen Celle

In der ersten Viertelstunde und vielleicht auch noch ein bisschen länger war die Chefin „leicht säuerlich. So spielt man nicht Handball miteinander, und das habe ich in der Pause auch deutlich gesagt.“ Am Ende war Renate Wolf dann bester Laune, kein Wunder, hatte sie doch beim 31:17 (15:8) ihrer Werks-Elfen gegen den abstiegsbedrohten SVG Celle in der zweiten Halbzeit gesehen, wie ihre jungen Wilden „von Minute zu Minute besser wurden“ und letztlich das vollendeten, wofür die Etablierten zunächst den Grundstein gelegt hatten.

Um vor allem Nationalspielerin Kim Naidzinavicius ein wenig aus der engen Bewachung herauszunehmen und ihr bei mittlerweile deutlicher Führung eine Pause zu gönnen, schickte Renate Wolf in der zweiten Halbzeit Anna Seidel auf die Rückraum Mitte – und die machte ihre Sache großartig. „Anna hat sich ein dickes Sonderlob verdient“, sagte die Chefin: „Sie hat einen tollen Job gemacht, sie hat Verantwortung übernommen und auch ihre Nebenleute super in Szene gesetzt.“

Leverkusen warf zwischenzeitlich Tore im Minutentakt, ob Ramona Ruthenbeck, Kim Braun, Jeje Rode oder „Flummi“ Karolius , sie alle zeigten, welches Potenzial in dieser Elfen-Mannschaft steckt. Leichte Treffer fielen vor allem in der ersten Welle gegen eine Celler Mannschaft, deren Rückzugsverhalten dem Gegner alle Möglichkeiten bot, die aber nach wie vor Chancen hat, die Klasse zu erhalten.

Und dann war da noch diese 17-Jährige, die den Elfen den Abschied von der nach Ungarn wechselnden Valentyna Salamakha ein bisschen leichter machen wird. Vanessa Fehr durfte in den letzten 17 Minuten zwischen die Pfosten, sie hielt zwei Siebenmeter, sie fing einen Ball locker mit der linken Hand, und sie zeigte, dass sie zumindest alle Anlagen hat, um sich in den nächsten Jahren als Top-Torhüterin in Deutschland zu etablieren. „Sie hat ihre Sache toll gemacht“, sagte Renate Wolf: „Natürlich braucht sie noch ihre Zeit, aber sie hat alles, was eine gute Torhüterin braucht, wir werden an ihr noch viel Freude haben.“

Noch zweimal müssen die Elfen in dieser Saison auf die Platte, am 20. Mai geht es zu den Bad Wildungen Vipers, drei Tage später steigt in der Smidt-Arena das große Finale gegen die Trierer Miezen. Anwurfzeit am 23. Mai ist um 18.00 Uhr, alle sieben Begegnungen des letzten Spieltages steigen zur selben Zeit, um taktische Geplänkel im Kampf um die Meisterschaft und den Klassenerhalt zu vermeiden.

Bayer Leverkusen – SVG Celle 31:17 (15:8)

Tore für Leverkusen: Karolius 6, Rode 6/1, Ruthenbeck 4/1,
Seidel 3, Braun 3, Naidzinavicius 3/1, Stefes 2, Heldmann 2,
Salamakha 1, Müller 1

Celle: Szücs 5/2, Schulz 3, Düvel 2, Steffek 2, Robben 1,
Ahrens 1, Kiedrowski 1, Cardoso de Castro 1, Loest 1

Schiedsrichter: Andreas Briese / Kim von der Beeck