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Saisonfinale in der Smidt-Arena: Sport, Abschied und ein bisschen Party

Es wird mit Sicherheit kein ganz normaler Spieltag an diesem Samstag in der Leverkusener Smidt-Arena (Anpfiff 18.00 Uhr): Die stark abstiegsgefährdeten Trierer Miezen kommen zum Showdown einer Saison, die für die Leverkusener Werks-Elfen bisweilen recht turbulent verlief. Beide Mannschaften werden sich nichts schenken: Die Elfen wollen sich unbedingt mit einem Sieg in die Sommerpause verabschieden und so den sechsten Platz in der Tabelle vor dem NRW-Rivalen HSG Blomberg-Lippe sichern, und den seit Jahren als "unabsteigbar" geltenden Miezen hilft nur ein Sieg, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. "Ein Freundschaftsspiel wird das ganz bestimmt nicht", sagt Elfen-Trainerin Renate Wolf, die deshalb auch für die letzten 60 Minuten der Saison 2014/15 vollen Einsatz von ihren Spielerinnen fordert.

Der Sport ist aber nur ein Teil des Programms an diesem Samstag. Vor der Partie wird das Leverkusener Juniorteam geehrt, das am vergangenen Wochenende in Hamburg zum dritten Mal nacheinander die Deutsche A-Jugend-Meisterschaft an den Rhein geholt hatte. Nach dem Abpfiff heißt es dann, Abschied zu nehmen von drei vertrauten Gesichtern, die in der kommenden Spielzeit nicht mehr zum Kader der Elfen gehören werden. Valentyna Salamahka und Natalie Hagel verlassen das Elfen-Tor, Ruta Latakaite-Willig und ihr Ehemann Dirk bereiten sich auf die Geburt ihres ersten Kindes vor, das in wenigen Wochen zur Welt kommt. Während Salamakha (nach Siofok/Ungarn) und Latakaite-Willig (nach Sulzbach/3. Liga) Leverkusen komplett den Rücken kehren, bleibt Natalie Hagel dem Verein als Torwarttrainerin erhalten. Für ihre Verdienste um die Elfen werden die drei vor "ihrem" Publikum in der Smidt-Arena verabschiedet.

Und auch danach ist noch nicht Schluss, jetzt geht es über zum geselligen Teil. Bei Pizza und Brötchen lassen die Elfen die Saison gemeinsam mit ihren Fans ausklingen. Die kulinarischen Bestände werden aufgebraucht, dazu lässt die Handball-Abteilung das eine oder Getränk springen. Es lohnt sich also allemal für die Besucher, nach dem Ende des sportlichen Wettstreits in der Halle zu bleiben. "Wir hoffen sehr auf einen guten Besuch", sagt Renate Wolf, der es vor allem sehr am Herzen liegt, dass ihre drei Leistungsträgerinnen "in einem würdigen Rahmen verabschiedet werden".