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Saisoneröffnung bei den Elfen: Ein Sieg und viele zufriedene Gesichter

Die Chefin war tatsächlich etwas überrascht. "Ich hätte eigentlich nicht erwartet, dass einige Sachen schon so gut funktionieren", sagte Renate Wolf nach der offiziellen Saisoneröffnung der Leverkusener Werks-Elfen, die mit einem 41:24-Sieg im Testspiel gegen die Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern endete. Das Abwehr-  und Rückzugsverhalten beispielsweise,  die vielen zum Teil sehr schön herausgespielten Tore. "Bedenkt man, dass die Mannschaft  in der Vorbereitung noch nicht lange mit dem Ball arbeitet, war das eine wirklich ordentliche Leistung", sagte Wolf, wohlwissend, dass der Gegner aus Koblenz nach dem Abstieg aus der Bundesliga und dem Abgang von elf Spielerinnen mitten in einem kompletten Neuaufbau steckt: "Ich glaube, wir sind für die neue Saison gut aufgestellt."

Vor der Partie, die gut 800 Zuschauer in der Smidt-Arena verfolgten, hatten sich Wolf und ihre neuen Spielerinnen in einer offenen Presserunde erstmals den Leverkusener Fans präsentiert. Torhüterin Nataliya Gaiovych, die sich mit einer persönlichen E-Mail an Renate Wolf beworben hatte, sorgte mit ihrem Sprachgemisch aus Englisch, Deutsch und Russisch ("Alles neu for me") für einige Heiterkeit und lachte selbst am herzhaftesten darüber. Noch übersetzt Natalie Hagel in ihrer neuen Rolle als Torwarttrainerin vom Russischen ins Deutsche, das tut auch Denisa Glankovicova für die tschechische Rechtsaußen Michaela Janouskova. Schon bald werden Gaiovych und Janouskova ihre deutschen Sprachkenntnisse bei einem VHS-Kurs vertiefen.

Linksaußen Nina Schilk, die gegen die Vulkan-Ladies ihr Potenzial andeutete und einige sehenswerte Treffer machte, erzählte, wie sie von der ebenfalls neu dazugekommenen Kim Berndt in einem Facebook-Chat auf die Elfen aufmerksam gemacht wurde. "Sie hat mir erzählt, dass Renate Wolf eine Linksaußen sucht", sagte Schilk. Sie habe dann hin-und herüberlegt – allerdings nur drei Tage lang: "Dann kam Renates Anruf, und dann war alles klar."

Die Ziele für die neue Saison will Renate Wolf unter anderem im Trainingslager in Bartholomä mit ihrer Mannschaft  zusammen erarbeiten. "Wenn ich hier jetzt Ziele formuliere, dann sind das ja meine und nicht unsere", sagte sie. Eines ließ sie sich dann aber doch entlocken: "Ich finde es enorm wichtig für die jungen Spielerinnen, wenn sie sich auf internationaler Ebene messen können. Deshalb werden wir alles daransetzen, um uns für die Saison 2016/17 wieder für einen internationalen Wettbewerb zu qualifizieren."