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Erstes Heimspiel gegen die Spreefüxxe - Wolf: "Berlin auf keinen Fall unterschätzen"

Mit einem "Doppel-Spieltag" am Sonntag melden sich die Leverkusener Handball-Elfen und das Juniorteam nach der Sommerpause und einer langen und intensiven Vorbereitung bei ihrem treuen Publikum in der Smidt-Arena zurück.

Es gilt unter anderem, eine kleine Rechnung zu begleichen: In der vergangenen Saison verloren die Elfen ihr Heimspiel gegen die Füchse Berlin, das soll bei der Heimpremiere 2015/16 (Anwurf 16.00 Uhr) anders aussehen. "Auf jeden Fall" möchte Cheftrainerin Renate Wolf die beiden Punkte in Leverkusen behalten, es wären nach der Auftaktniederlage beim Thüringer HC die ersten in dieser Spielzeit. Doch der Gegner ist kein leichter, immerhin hatten die Füchse am vergangenen Sonntag den mit großen Ambitionen gestarteten HC Leipzig fast 50 Minuten lang ausgezeichnet im Griff und führten zwischenzeitlich mit drei Toren. "Wir sind also gewarnt", sagt Wolf, die Berlin "auf keinen Fall unterschätzen" wird.

Ihre Elfen-Mannschaft ist weitgehend komplett, neben den nach wie vor in der Reha geforderten Anne Jochin, Natalie Adeberg und Assina Müller fehlt allerdings Rückraumspielerin Elisa Burkholder, die auf Klassenfahrt unterwegs ist. "Wenn man so junge Spielerinnen im Kader hat wie wir, dann muss man eben zwischendurch auch mal auf schulische Termine Rücksicht nehmen", sagt Wolf. Sie setzt auf die bereits in Thüringen solide und zupackende Abwehr und auf eine deutliche Leistungssteigerung vor dem gegnerischen Tor. "In Thüringen haben wir das Spiel im Angriff verloren", sagt die Chefi: "Das wollen wir gegen Berlin besser machen."

Die Füchse Berlin hatten im Sommer zwei namhafte Abgänge zu verkraften, die beiden Nationalspielerinnen Natalie Augsburg (Karriereende) und Laura Steinbach (Wechsel nach Spanien) verließen den Verein. "Diese beiden Abgänge haben wir zumindest von den Positionen her eins zu eins ersetzt", sagt Trainer Lars Melzer. Mit Dagmara Stuparičová wurde eine neue Linksaußen verpflichtet, Myrthe Schoenaker kam für die Steinbach-Position im linken Rückraum dazu. Mit Christine Beier ist außerdem noch eine ehemalige Nationalspielerin im Kader verblieben. Sie soll ebenso wie die schwedische Nationalspielerin Frida Tegstedt eine zentrale Rolle in der Füchse-Mannschaft einnnehmen.

Bereits um 13.15 Uhr tritt das Leverkusener Juniorteam zum Auftakt in der 3. Liga gegen den Aufstiegsaspiranten SG Kleenheim an. Mit dabei sind Ramona Ruthenbeck und Kim Braun, die anschließend auch zum A-Kader der Elfen gehören werden. Ziel des Juniorteams ist es laut Trainerin Kerstin Reckenthäler, "in der 3. Liga vor allem viel zu lernen und uns gut zu behaupten". Der Anfang soll am Sonntag gemacht werden.