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Auswärtsspiel in Buxtehude - die Elfen wollen nachlegen

Eine Woche nach dem Sieg gegen die Füchse Berlin wollen die Leverkusener Handball-Elfen im Gastspiel beim DHB-Pokalsieger Buxtehuder SV (Samstag, 16.00 Uhr) nachlegen. "Wir brauchen eine gute Torhüter-Leistung, außerdem müssen alle Spielerinnen ihr Optimum abrufen, damit wir in Buxte eine Chance haben", sagt Cheftrainerin Renate Wolf. Sie weiß, dass Buxtehude nach den beiden Auftaktniederlagen zu Hause gegen Metzingen und am zweiten Spieltag in Leipzig besonders heiß auf den ersten Saisonsieg ist: "Für Buxte ist die Partie gegen uns sicher ein Schlüsselspiel."

Wolf appelliert an ihre Mannschaft, an die Tugenden anzuknüpfen, die am vergangenen Sonntag zum Heimsieg gegen die Füchse Berlin geführt haben. Aus einer stabilen und offensiven Deckung heraus, hinter der Torhüterin Nataliya Gaiovych eine solide Leistung zeigte, wollen die Elfen auch in Buxtehude ihr Angriffsspiel aufbauen. "Natürlich wird Kim Naidzinavicius ebenso wie unsere Abwehrchefin Jenny Karolius eine Schlüsselrolle spielen", sagt Wolf, die aber darauf hofft, dass "auch die anderen Spielerinnen mal die Verantwortung übernehmen und Kim so vor allem im Angriff ein bisschen entlasten". Im bis dato letzten Vergleich der beiden Mannschaften im März lief dagegen fast alles über Naidzinavicius: Damals hatte Anne Jochin bereits in der ersten Minute einen Kreuzbandriss erlitten, und Kim N. führte die junge Elfen-Truppe mit viel Souveränität und Übersicht fast im Alleingang durch das Spiel, das am Ende mit nur einem Tor verloren ging.

Am Samstag bieten sich Renate Wolf deutlich mehr Möglichkeiten. Kim Berndt wächst nach überstandemem Kreuzbandriss auf Rückraum Mitte immer besser in ihre Rolle hinein, und die Außen Nina Schilk und Michaela Janouskova sorgen für viel Druck und Torgefahr. Speziell Nina Schilk kann sich vermutlich auf lautstarke Unterstützung von Familie und Freunden verlassen, schließlich stammt die 26-Jährige aus der Region und war in der vergangenen Saison noch für den benachbarten Aufsteiger SGH Rosengarten-Buchholz im Einsatz. "Leverkusen hat eine starke Mannschaft und wird uns extrem fordern, wir wollen aber endlich ein Erfolgserlebnis“, sagt BSV-Trainer Dirk Leun. Er kann wieder auf Spielführerin Isabell Klein zurückgreifen, die zuletzt wegen einer Einblutung in der Wade gefehlt hatte.

Am ersten Oktober-Wochenende macht die Bundesliga eine Pause, dann steht die zweite Runde im DHB-Pokal auf dem Programm. Da die Leverkusener Smidt-Arena belegt ist, bestreiten die Werkselfen ihr Heimspiel gegen die TuSsies Metzingen am Samstag (3. Oktober, 19.00 Uhr) im Bayer-Sportcenter in Dormagen, An der Römerziegelei 1. "Wir setzen natürlich auch dort auf unsere treuen Zuschauer", sagt Renate Wolf, die außerdem darauf hofft, dass "vielleicht der eine oder andere Dormagener Zuschauer Gefallen am Frauenhandball findet und demnächst mal ein Heimspiel der Elfen in der Smidt-Arena besucht".