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Elfen-"Gastspiel" in Dormagen - Wolf: "Metzingen ist der Favorit"

In ungewohnter Umgebung treten die Leverkusener Werkselfen am Samstag (3. Oktober/19.00 Uhr) in der zweiten Runde des DHB-Pokals gegen die TuS Metzingen an. Schauplatz der Begegnung ist das TSV-Sportcenter in Dormagen, An der Römerziegelei.Die heimische Leverkusener Smidt-Arena war bereits seit langem für das erste Oktober-Wochenende ausgebucht, sodass die Elfen auf die andere Rheinseite ausweichen müssen. Für die Elfen ist es nicht der erste Auftritt im TSV-Sportcenter: Vor einigen Jahren trugen sie dort bereits ein Europacup-Spiel aus, das unter anderem wegen der großartigen Atmosphäre und der tollen Stimmung auf den Rängen in Erinnerung blieb. Die Eintrittspreise sind übrigens dieselben wie in der Smidt-Arena: 10 Euro für ein normales Ticket, 7 Euro für ein ermäßigtes.

All das ändert nichts an den sportlichen Vorzeichen der Partie, die für Renate Wolf ganz klar feststehen. "Metzingen ist ohne Zweifel der Favorit in diesem Spiel", sagt die Cheftrainerin der Elfen: "Sie hatten einen guten Saisonstart, haben in Buxtehude gewonnen und in Metzingen gepunktet - da sind wir eindeutig in der Außenseiter-Rolle." Metzingen hat nach drei Spieltagen in der HBF nur einen Verlustpunkt und steht hinter der SG BBM Bietigheim (ein Spiel mehr) auf Platz zwei der Tabelle. Ebenso wie die Elfen stellen auch die TuSsies zwei Spielerinnen für die Nationalmannschaft ab: Ex-Elfe Anna Loerper und Kreisläuferin Julia Behnke gehören wie Kim Naidzinavicius und Jennifer Rode zum Kader von Bundestrainer Jakob Vestergaard für die EM-Qualifikation gegen die Schweiz und Island. In Reserve steht außerdem Marlene Zapf, die lange Jahre das Elfen-Trikot trug und seit Sommer 2014 auf der rechten Angriffsseite der "Pink Ladies" für Tore sorgt.

Das Rahmenprogramm rund um das Spiel bleibt am Samstag dasselbe wie immer. Im Anschluss an die Partie werden Trikots und Bälle verlost, zudem stellte Nationaltorhüter Carsten Lichtlein das Trikot zur Verfügung, das er bei der Saisoneröffnung zwischen dem VfL Gummersbach und dem THW Kiel im Kasten der Gummersbacher getragen hat. Dieses Einzelstück wird zugunsten der Deutschen Knochenmarkspenderdatei DKMS versteigert, die zusammen mit der Handball-Abteilung des TSV Bayer 04 Leverkusen im Rahmen der Aktion "Oli will leben" am 18. Oktober rund um das Heimspiel der Elfen gegen den HC Leipzig in der Smidt-Arena eine großangelegte Typisierungsaktion durchführt. 

Schirmherrin dieser Aktion ist Leverkusens Speerwurf-Weltmeisterin Katharina Molitor, die sich auf Anfrage von Renate Wolf spontan in den Dienst der guten Sache gestellt hat. "Als mich Renate Wolf angesprochen hat,ob ich Schirmherrin dieses Projektes werden möchte, habe ich nicht lange gezöger", sagt Molitor, die bei der WM im August in Peking mit dem letzten Wurf die Goldmedaille gewonnen hatte: "Ein soziales Engagement wie es die Werkselfen zeigen, finde ich total klasse, und deswegen helfe ich gerne. Außerdem zeigt sich in solchen Situationen, dass man sich auf die Bayer-Familie verlassen kann."