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Trotz Niederlage in Leipzig: Elfen ziehen sich achtbar aus der Affäre

Am Ende stand eine 27:31 (12:19) Niederlage beim neuen Tabellenführer HC Leipzig, doch Cheftrainerin Renate Wolf nahm ihre Handballelfen dennoch in Schutz. "Man sollte das nicht unbedingt so schlechtreden", sagte Wolf nach dem Schlusspfiff in der Arena: "Wir haben uns gegen einen sehr starken Gegner achtbar aus der Affäre gezogen, aber es besteht kein Zweifel daran, dass Leipzig absolut verdient gewonnen hat."

Leverkusen war gut ins Spiel gekommen und führte schnell mit 4:2 und 6:3, besaß dann aber nicht die nötige Abgeklärtheit, um diesen Vorsprung zu halten und auszubauen. Auf einmal packte die Abwehr in der einen oder anderen Situation nicht mehr so konsequent zu, fehlten vorne die Ideen, blieben die schnellen Gegenstöße und die Konter-Tore aus. Stattdessen kam Leipzig ins Spiel, cool und überlegt im Stil einer Spitzenmannschaft und jederzeit scheinbar mühelos in der Lage, einen Gang hochzuschalten und die bald herausgespielte Führung nach Belieben zu verwalten.

Dennoch bewiesen die Elfen Moral, sie ließen sich nie abschütteln, gaben nie auf und kämpften sich immer wieder heran. Im Tor zeigte Nataliya Gaiovych eine stabile Leistung, "auch Dena Glankovicova, Nina Schilk, Pia Adams, Jeje Rode, Flummi Karolius, Anna Seidel, um nur einige zu nennen, haben solide gespielt", sagte Wolf. Unglücklicherweise war Kim Naidzinavicius an diesem Abend deutlich von ihrer Bestform entfernt. "Wenn man beim HC Leipzig gewinnen will, muss jede Spielerin ihr Top-Potenzial abrufen", sagte Renate Wolf: "Wenn das nicht klappt, wird es sehr, sehr schwer." In diesem Fall zu schwer, obwohl die Elfen bis zur allerletzten Sekunde um jedes Tor kämpften.

Am kommenden Sonntag (16.00 Uhr) wartet auf die Elfen ein richtungweisendes, schweres Spiel, dann kommt die HSG Blomberg-Lippe in die Smidt-Arena. Blomberg um Nationalspielerin Franziska Müller und Topshooterin Gordana Mitrovic hat in dieser Saison schon einige beachtliche Resultate erzielt und sich unter anderem bereits zum fünften Mal für das Final Four qualifiziert. Renate Wolf weiß um die Bedeutung dieser Partie: "Wir müssen gegen Blomberg unbedingt gewinnen, und das macht es für uns nicht eben leicht." Ihre Mannschaft und sie selbst hoffen auf die Rückendeckung des Publikums: "Eine Kulisse wie zuletzt gegen Bad Wildungen kann schon eine entscheidende Bedeutung in einem solchen Spiel haben."