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Die Elfen gewinnen in Celle - "Wichtige Punkte für uns"

Lange machten es die Leverkusener Werkselfen im Gastspiel bei der SVG Celle spannend, ehe sie in der zweiten Halbzeit dann doch ihrer Favoritenrolle gerecht wurden und mit einem 28:25 (12:14)-Sieg zwei Zähler mit nach Leverkusen nahmen. "Ich hätte es mir zwar hier und da etwas weniger nervenaufreibend gewünscht, aber entscheidend ist, dass wir das Spiel gewonnen haben", sagte Cheftrainerin Renate Wolf: "Gegen angeschlagene Mannschaften wie Celle ist das oft ganz besonders schwer, und diese beiden Punkte waren sehr wichtig für uns." Gleich zwei Plätze machten die Elfen damit gut, gerade mal vier Punkte trennen die Mannschaft vom oberen Tabellendrittel.

Die Elfen kamen in Celle sehr behäbig aus den Startlöchern, und ehe man sich versah, lagen die Gastgeberinnen schon mit 4:0 in Führung. Renate Wolf sah sich deshalb bereits nach 3:34 Minuten zur ersten Auszeit genötigt, doch so richtig besser wurde das Spiel der Elfen zunächst nicht. Immerhin packte die anfangs sehr schwerfällige Abwehr mit zunehmendem Spielverlauf konsequenter zu, sodass eine höhere Führung der SVG Celle vermieden werden konnte. Mannschaftsführerin Jenny Karolius und Anne Jochin wechselten sich in Abwehr und Angriff ab, und "Flummi" verlieh der Deckung die benötigte Stabilität. Im Angriff blieb das Spiel der Elfen zunächst verbesserungswürdig, viele Gegenstoßmöglichkeiten blieben ungenutzt, und immer dann, wenn eine Möglichkeit zum Ausgleich bestand, wurde diese durch vermeidbare Fehler vertan.

Die Halbzeitansprache von Renate Wolf trug dann aber Früchte, die offensive 5:1-Deckung mit Kim Naidzinavicius als vorgezogener Spitze brachte Celle sichtlich aus dem Konzept. Kim Berndt setzte nun im Angriff Akzente und bot auch in der Deckung eine ordentliche Leistung, zudem traf Jennifer Rode besser und besser und avancierte letztlich mit ihren sieben wichtigen Toren zum Matchwinner für die Elfen. Rode, die ebenso wie Kim Naidzinavicius am Sonntag zu einem dreitägigen Kurzlehrgang der Nationalmannschaft in die Sportschule Kaiserau fuhr, und die wie immer wieselflinke und torgefährliche Linksaußen Nina Schilk waren die Aktivposten in einer Leverkusener Mannschaft, in der vor allem Jenny Karolius für die nötige Ruhe in der Abwehr sorgte.

Da die beiden Nationalspielerinnen erst am Donnerstag wieder ins Mannschaftstraining zurückkehren, bleiben Renate Wolf vor dem schweren Heimspiel gegen Frisch Auf Göppingen (31. Januar/16.00 Uhr) lediglich zwei gemeinsame Einheiten zur Vorbereitung. "Göppingen wird sicher kein Selbstläufer", sagt die Chefin, die um die Schwere der beiden nächsten Aufgaben weiß. Schließlich kommt nur drei Tage später kein Geringerer als der fünfmalige Deutsche Meister Thüringer HC in die Smidt-Arena (3. Februar/19.30 Uhr), doch damit will sich Renate Wolf jetzt noch nicht beschäftigen: "Erstmal konzentrieren wir uns auf Göppingen, wir denken Schritt für Schritt."

SVG Celle - Bayer Leverkusen 25:28 (14:12)

Tore für Leverkusen: Naidzinavicius 8, Rode 7, Schilk 6, Jochin 3, Karolius 2, Glankovicova 1, Janouskova 1