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Der Klassiker gegen Buxtehude - die Elfen peilen zwei Punkte an

Zwei Urgesteine der Handball Bundesliga Frauen stehen sich gegenüber, wenn an diesem Samstag (20. Februar/18.30 Uhr) die Leverkusener Werkselfen den Buxtehuder SV in der Smidt-Arena empfangen. In der vergangenen Saison hätte es zwischen den beiden Dauerbrennern nicht enger zugehen können: In der Smidt-Arena gab es ein 31:31, in der Rückrunde verloren die Elfen nur knapp mit einem Tor in der "Hölle Nord". Die Spielerinnen und auch die beiden Trainer Renate Wolf und Dirk Leun kennen sich mittlerweile so gut, dass ein enges Spiel mit einiger Sicherheit auch dieses Mal garantiert ist. "Dirk Leun hat uns als Wundertüte bezeichnet", sagt Renate Wolf augenzwinkernd: "Das kann ich gerne zurückgeben, auch Buxte ist in dieser Saison ja schon für so manche Überraschung gut gewesen."

Unter anderem verlor Buxtehude zu Hause gegen die HSG Blomberg-Lippe, gewann aber vollkommen unerwartet beim Thüringer HC. Auch die Elfen hatten daheim gegen Blomberg das Nachsehen, führten aber beispielsweise den VfL Oldenburg in dessen eigener Halle eine Halbzeit lang regelrecht vor. "Wir alle spüren natürlich auch die neuen Kräfteverhältnisse in der HBF", sagt Wolf: "Vereine, die vor drei Jahren aufgestiegen sind, spielen jetzt schon um die Meisterschaft, und ein aktueller Aufsteiger wie Borussia Dortmund hat den Europapokal im Visier. Die Grenzen zwischen Neulingen und Etablierten sind längst aufgeweicht, deshalb haben es die Etablierten mittlerweile schwerer als früher, ihre Position zu behaupten."

Von ihrer Mannschaft erwartet die Chefin am Samstag eine konzentrierte und hochmotivierte Leistung und natürlich zwei Punkte. "Wir haben gut trainiert, die Form ist eindeutig ansteigend", sagt Renate Wolf, die mit ihrem Team in den beiden letzten Spielen gegen den fünfmaligen Deutschen Meister Thüringer HC und bei den Füchsen Berlin das Nachsehen hatte: "Vieles wird natürlich auch wieder von der Torhüter-Position abhängen." Nataliya Gaiovych und Vanessa Fehr werden sich den Platz zwischen den Pfosten teilen, weil Dana Centini mit dem TV Beyeröhde in der zweiten Liga gegen den TV Nellingen im Einsatz ist. Fehlen wird den Elfen im Spiel gegen Buxtehude auch Anna Seidel, die nach wie vor Probleme mit der Schulter hat.

Im Anschluss an das Spiel gegen den BSV haben die Elfen eine zweiwöchige Spielpause, ehe es am 5. März zu den TuSsies nach Metzingen geht. Das nächste Heimspiel findet erst nach der Länderspielpause statt, am 27. März kommt der VfL Oldenburg zu einem weiteren Klassiker in die Smidt-Arena. Leverkusens Nationalspielerinnen Jennifer Rode und Kim Naidzinavcius sind bis dahin mit der Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) in der EM-Qualifikation gegen Frankreich sowie beim Vier-Länder-Turnier in Oslo im Einsatz.